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Lifestyle

Verpönte Hobbys: Niemals Golfen und Handarbeiten!

Hamburg Golfen scheint exklu­siv, der Dad­del­auto­mat verpönt und Haus­musik megaout.

Diese drei Aktivitäten stehen ganz oben auf der am Diens­tag in Hamburg veröffent­lich­ten «Schwar­zen Liste» der niemals ausgeübten Frei­zeit­beschäfti­gun­gen.

Erstmals hat die Stiftung für Zukunfts­fra­gen von British Ame­rican Tobacco dafür 3000 Men­schen ab 14 Jahren repräsen­tativ gefragt, wie häufig sie etwas in ihrer freien Zeit tun. «Fern­sehen, Tele­fonie­ren, Radio hören und Zeitung lesen gehören seit Jahr­zehn­ten zu den am häufigs­ten ausgeübten Frei­zeitak­tivitäten der Deut­schen», meinten die For­scher. «Aber welches sind die Frei­zeit­beschäfti­gun­gen, die die Deut­schen niemals ausüben?»

Dass sich die meisten Befrag­ten nicht in einer Bürger­initia­tive enga­gie­ren dürfte weniger über­raschen als das Des­inter­esse am Fit­ness­stu­dio - 75 Prozent der Teil­neh­mer tun das - ebenso wie Camping - niemals. Damit stehen diese Aktivitäten gleich hinter dem kaum ver­brei­teten Golfen (92), Spiel­hal­len­besuch (86) und Musi­zie­ren (78). Selbst im Com­puter­zeit­alter gibt es viele Deut­sche, die niemals Video­spiele (74) und Onli­neshop­ping (59) nutzen. Jogging, Stamm­tische, Rock-Pop-Jazz-Kon­zerte und Well­ness teilen das­selbe Schick­sal wie Hand­arbei­ten und ehren­amt­liche Auf­gaben - sie alle stehen auf der «Schwar­zen Liste».

«Die Überalterung der deutschen Gesell­schaft und die ungelösten wirt­schaft­lichen Pro­bleme schla­gen sich zuneh­mend auch auf die Frei­zeitak­tivitäten nieder», erklärte Pro­fes­sor Horst W. Opa­schow­ski, Wis­sen­schaft­licher Leiter der Stif­tung. «Mit stei­gen­dem Alter nehmen außerhäusliche aktive Frei­zeit­beschäfti­gun­gen schritt­weise ab und innerhäusliche passive Beschäfti­gun­gen zu.» Außerdem müssten immer mehr Men­schen am Frei­zeit­bud­get sparen und könnten sich viele Ange­bote nicht mehr leisten.

dpa-infocom