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Wetter

Tropensturm «Fay» sorgt für Stromausfälle

Washington/Hamburg Tropensturm «Fay» hat den Süden des US-Staates Florida am Dienstag mit heftigen Regenfällen und Überschwemmungen überzogen. Nach US-Medienberichten waren Zehntausende ohne Strom.

Das Fernsehen zeigte Bilder von entwurzelten Bäumen und umgestürzten Verkehrsschildern. Jedoch hielten sich die Schäden, die der Atlantik-Sturm nach seinem tödlichen Weg durch die Karibik anrichtete, auf dem amerikanischen Festland offenbar in Grenzen. In Haiti waren in den vergangenen Tagen mehr als 50 Menschen durch «Fay» ums Leben gekommen. Auch im Pazifik hat sich ein gefährlicher tropischer Wirbelsturm gebildet.

«Fay» hatte am Dienstagmorgen (Ortszeit) mit Windgeschwindigkeiten von knapp 100 Stundenkilometern bei Cape Romano die Südwestküste Floridas erreicht. Befürchtungen, er könnte sich zu einem Hurrikan entwickeln, bewahrheiteten sich nicht. Weiter abgeschwächt zog «Fay» in nordöstlicher Richtung über die Halbinsel. Meteorologen warnten insbesondere vor Überflutungen und möglichen Tornados. Allein im Bezirk Collier, zu dem die Stadt Naples gehört, hatten nach Angaben von Energieunternehmen 20 000 Menschen keinen Strom. Schulen blieben geschlossen.

Bereits am Montag hatte «Fay» den Westzipfel der Inselkette Florida Keys überquert und war dann im Golf von Mexiko die Küste entlang gezogen, um schließlich auf das Festland zu treffen. Für Mittwoch sagten Meteorologen voraus, dass der Sturm weiter abgeschwächt als sogenannte Tropische Depression auf den Atlantik abziehen wird. Es wird jedoch nicht ausgeschlossen, dass er später dreht und erneut auf Land treffen könnte.

Für den Pazifik warnten die Behörden vor dem Taifun «Nuri», der die Nordküste der Philippinen bedroht. Wie die Wetterzentrale in Manila am Dienstag mitteilte, wird der Sturm bis Mittwochnachmittag (Ortszeit) an der Küste erwartet. Für 20 Provinzen wurden Sturmwarnungen ausgelöst.

«Nuri» erreicht Windgeschwindigkeiten von 130 Kilometern pro Stunde. Meteorologen rechnen damit, dass er mit bis zu 160 Stundenkilometern auf das Festland trifft. Erst im Juni waren bei einem Unwetter auf den Philippinen mehr als 1300 Menschen ums Leben gekommen.

dpa-infocom