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Telekom-Jobs im Land bedroht - Call-Center in Koblenz und Mainz vor Schließung?

Rheinland-Pfalz Hunderte von Telekom-Mitarbeitern in fünf rheinland-pfälzischen Anrufzentralen (Call-Centern) sind total verunsichert: Das Unternehmen will jedes zweite der im Jahr 2005 ausgelagerten Center schließen, aber erst am Donnerstag Fakten nennen. Rentabel seien nur noch Zentralen mit mehr als 400 Mitarbeitern.

Da die Center im Land zu den kleineren gehören, sind nach unseren Informationen Stellen in Koblenz, Mainz und Neustadt/Weinstraße ernsthaft bedroht. Die Standorte Trier (Fusion mit Saarbrücken denkbar) und Ludwigshafen (Neubau 2006) könnten zu denen gehören, die möglicherweise gestärkt werden. Aber die Mitarbeiter wissen trotz Kündigungsschutz bis 2012 nicht, ob die Fahrten zum Job noch bezahlbar sind. Nach Angaben der überraschten Gewerkschaft Verdi könnten von den Plänen in Koblenz 200 Mitarbeiter, in Mainz 230, in Trier 130, in Ludwigshafen 300 und in Neustadt 135 betroffen sein. Wirtschaftsminister Hendrik Hering (SPD) hat von der Telekom "echte Beschäftigungsgarantien" und zumutbare Entfernungen zu neuen Jobs gefordert.

Nach Verdi-Angaben sind in Call-Centern noch etwa 50 Prozent Beamte, aber auch sehr viele Teilzeitkräfte tätig. Verdi beschreibt die Stimmung mit "großer Resignation". Die Telekom erklärt bei Anfragen nur, dass sie vorerst nichts erklärt. (us)

RZO