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Unfall und Schleudertrauma - Einzelfall entscheidend

Karlsruhe/Würzburg (dpa/tmn) - Auch bei einer Fron­tal­kol­lision mit gerin­ger Geschwin­dig­keit ist ein Schleu­der­trauma nicht aus­zusch­ließen.

Das hat der Bun­des­gerichts­hofes in Karls­ruhe in einem Urteil ent­schie­den, auf das das Insti­tut für Wirt­schafts­publi­zis­tik (IWW) in Würzburg hin­weist.

Laut den Bundesrichtern gibt es daher auch für solche Unfälle keine «Harm­losig­keits­grenze» (VI ZR 274/07). Richter müssten aber von Fall zu Fall darüber ent­schei­den, ob der Unfall eine Ver­let­zung der Hals­wir­belsäule ausgelöst haben könnte.

In dem Fall hatte eine Auto­fah­rerin beim Ein­bie­gen in eine Straße frontal die linke Seite eines zweiten Fahr­zeugs gestreift. Dessen Insas­sin, eine Poli­zei­beam­tin, wurde kurz danach wegen Nacken- und Kopf­schmer­zen mehrere Wochen krank­geschrie­ben. Ihr Arbeit­geber ver­langte von der Unfall­verur­sache­rin die ihm ent­stan­denen Kosten zurück. Das Land­gericht Bautzen gab der Klage statt. Die Auto­fah­rerin ging in Revi­sion und ver­langte ein unfall­ana­lyti­sches Gut­ach­ten. Aus ihrer Sicht war der Nach­weis nicht erbracht, dass die Beschwer­den der Beamtin mit dem Unfall zusam­men­hin­gen. Der Bun­des­gerichts­hof lehnte dies jedoch ab und bestätigte das Urteil der Vorin­stanz.

dpa-infocom


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