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Tesla plant weitere Elektro-Autos - Stadtflitzer

Hamburg Tesla plant neben seinem Elektro-Road­ster weitere E-Modelle.

Ende 2010 werde das kali­for­nische Unter­neh­men auch eine viertürige Limou­sine mit Stro­man­trieb auf den Markt bringen, kündigte Mar­keting-Manager Darryl Siry in Hamburg an.

Darüber hinaus entwickele Tesla mit Part­ner­unter­neh­men ein elek­tri­sches Stadt­auto, für das die Kali­for­nier jedoch nur die Antriebs­tech­nik zur Verfügung stellen werden. Unter welcher Marke es auf den Markt kommt, wollte Siry noch nicht ver­raten. Es seien jedoch einige Auto­her­stel­ler am tech­nischen Know-how von Tesla inter­essiert. Mit der Tesla S genann­ten Limou­sine will sich das Unter­neh­men laut Siry neue und größere Kun­den­grup­pen erschließen. Das Fahr­zeug mit fünf Sitzen befinde sich bereits in der Ent­wick­lung. Als US-Ver­kaufs­preis seien rund 60 000 Dollar ohne Steuern kal­kuliert. In Europa würde das Modell mit Steuern rund 75 000 Euro kosten.

Das ist deut­lich weniger, als Tesla derzeit für seinen Elektro-Road­ster ver­langt: Min­des­tens 117 810 Euro müssen europäische Käufer für den umwelt­freund­lichen Flitzer hin­legen. Von Mai 2009 an werden die ersten 250 für Europa bestimm­ten Exem­plare aus­gelie­fert - als Edi­tions­modelle mit Lederaus­stat­tung, spe­ziell abge­stimm­ten Dämpfern und Son­der­fel­gen. 80 Stück sind laut Siry bereits ver­kauft. In den USA gebe es bereits 1100 Vor­bestel­lun­gen. Ins­gesamt rund 2000 Exem­plare jährlich will Tesla einmal von seinem Road­ster ver­kau­fen.

Für die Summe gibt es einen voll­elek­tri­schen Sport­wagen auf Basis des Lotus Elise. Der Elek­tro­motor an der Hin­ter­achse beschleu­nigt den 1220 Kilo­gramm schwe­ren Wagen in nur 3,9 Sekun­den und nahezu lautlos aus dem Stand auf Tempo 100. Die Höchst­geschwin­dig­keit gibt Tesla mit 200 km/h an. Die Reich­weite soll 365 Kilo­meter betra­gen, bevor der Tesla Road­ster wieder an die Steck­dose zum «Strom­tan­ken» muss.

Auf die Bat­terie, die aus unzähligen zusam­men­geschal­teten Lithium-Ionen-Zellen besteht, garan­tiert das Unter­neh­men laut Darryl Siry eine Lebens­dauer von vier bis fünf Jahren oder - je nach Fahr­weise - von rund 160 000 Kilo­metern. «Danach ver­liert die Bat­terie an Kapazität.» Zwar könne man mit dem Wagen dann immer noch fahren, aber eben nicht mehr so weit. Wen das stört, der muss für rund 22 000 Dollar (etwa 15 000 Euro) eine Ersatz­bat­terie kaufen. Das sei zurzeit zwar noch eine stolze Summe, räumt Siry ein. Er rechnet jedoch fest damit, dass die Bat­terie­tech­nik mit der Zeit bil­liger wird.

dpa-infocom


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