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Studenten sehen Studiensituation positiver

Berlin Stu­die­rende an Uni­ver­sitäten und Fach­hoch­schu­len sehen ihre Stu­dien­situa­tion ins­gesamt posi­tiver.

Bei den wich­tigs­ten Wünschen der Stu­die­ren­den gab es seit 1995 deut­liche Ver­bes­serun­gen.

Das geht aus dem 10. Studierendensurvey hervor, den das Bun­des­bil­dungs­minis­terium in Berlin vor­gestellt hat. Nach wie vor wünschen sich Stu­den­ten an Uni­ver­sitäten einen stärkeren Pra­xis­bezug und Ver­anstal­tun­gen im klei­neren Kreis. Jeweils für 43 Prozent der Stu­die­ren­den sind beide Aspekte sehr dring­lich. 36 Prozent finden eine Ver­bes­serung der Arbeits­markt­chan­cen sehr wichtig, 34 Prozent eine bessere Betreu­ung durch Leh­rende.

An den Fach­hoch­schu­len ist Stu­die­ren­den vor allem ihre Situa­tion auf dem Arbeits­markt wichtig: 38 Prozent wünschen sich in diesem Punkt Ver­bes­serun­gen. 38 Prozent finden eine Erhöhung der BAföG-Sätze und eine Aus­wei­tung der Sti­pen­dien sehr wichtig. Aller­dings scheint sich auch in diesen Berei­chen einiges getan zu haben. 1995 wurde in allen genann­ten Punkten von deut­lich mehr Stu­die­ren­den Ver­bes­serungs­bedarf gesehen.

Im Studium hat jeder zweite Studierende Pro­bleme, die Prüfungen effi­zient vor­zube­rei­ten. Schwie­rig­kei­ten berei­tet vielen auch, das Studium über ein oder zwei Jahre im Voraus zu planen und den Leis­tungs­anfor­derun­gen gerecht zu werden. 43 Prozent der Uni-Stu­den­ten und 39 Prozent der FH-Stu­den­ten finden es schwie­rig, in der Viel­falt der Fachin­halte eine Ori­entie­rung zu gewin­nen.

Im Schnitt inves­tier­ten die Stu­die­ren­den im Jahr 2007 rund 35 Stunden pro Woche für ihr Studium, rund zwei Stunden mehr als 2004. Dabei hat sich sowohl die Zeit für Lehr­ver­anstal­tun­gen, als auch zum Selbst­stu­dium erhöht. 15 Prozent der Uni- und 24 Prozent der FH-Stu­den­ten arbei­ten außerhalb der Hoch­schule mehr als zwölf Stunden pro Woche, gleich­zei­tig jobben 57 bezie­hungs­weise 58 Prozent der Stu­den­ten über­haupt nicht.

Für die Zukunft wünschen sich die Stu­die­ren­den Prak­tika als festen Bestand­teil der Aus­bil­dung, wobei Fach­hochschüler (73 Prozent) dieser prak­tischen Aus­bil­dung deut­lich mehr Gewicht einräumen als Uni­ver­sitätsstu­den­ten (64 Prozent). Auch eine verstärkte Koope­ration von Hoch­schule und Wirt­schaft sehen FH-Stu­die­rende posi­tiver (63 Prozent) als Uni-Stu­den­ten (42 Prozent). Dafür wünschen sich letz­tere eine bessere Stel­len­beset­zung an der Uni­ver­sität (60 Prozent), ein Wunsch, den nur 47 Prozent der FH-Stu­den­ten teilen. Für den Stu­die­ren­den­sur­vey befrag­ten For­scher der Uni­ver­sität Kon­stanz 8350 Stu­die­rende. Er wird alle drei Jahre neu auf­gelegt.

Untersuchung des Bil­dungs­minis­teri­ums (pdf-Datei): www.bmbf.de/pub/stu­dien­situa­tion_­stu­den­teti­sche_­ori­entie­rung_­zehn.pdf

dpa-infocom


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