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Beim «Live-Shopping» sind echte Schnäppchen drin

Hamburg «Live-Shopping» im Internet macht tatsächlich Schnäppchen möglich.

Aber dennoch geben manche Anbieter Anlass zur Kritik. Das ist das Ergebnis eines Tests von sechs solcher Portale durch Zeitschrift «Computer Bild».

Beim Live-Shopping gibt es Produkte immer nur kurz und in begrenzter Stückzahl, dafür nach Angaben der Betreiber aber ausgesprochen günstig. Letzteres traf bei fünf der sechs Portalen zu: Um durchschnittlich zehn Prozent unterboten die Anbieter den niedrigsten Preis bei einem herkömmlichen Onlineshop. Ein MP3-Spieler kostete sogar um 75 Prozent weniger als beim günstigsten «normalen» Onlineshop. Trotzdem schnitt nicht nur das einzige Live-Portal mit «mangelhaft» ab, das eben nicht unschlagbar billig war: Auch ein zweites erhielt diese Bewertung - unter anderem, weil die Daten der Kunden unverschlüsselt übertragen werden.

Bei einem weiteren Anbieter, der «befriedigend» abschnitt, wurde die fehlende Möglichkeit kritisiert, per Nachnahme oder Bankeinzug zu bezahlen. Ein ebenfalls «befriedigend» getestetes Portal bekam einen Abzug, weil eine Testbestellung erst nach telefonischer Reklamation geliefert wurde. Die beiden Testsieger erhielten jeweils ein «Gut».

Zu einem insgesamt sehr ähnlichen Test-Ergebnis kam jüngst die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen aus Düsseldorf. Sie hatte bei zehn «Live-Shopping»-Anbietern je zwei Produkte ausgewählt und dann bei sechs Preissuchmaschinen nach billigeren Angeboten gestöbert. In nur einem Fall wurden die Verbraucherschützer fündig. Die 19 weiteren Produkte waren anderswo im Netz im Schnitt um fast 21 Prozent teurer.

Doch die Verbraucherschützer kritisierten, dass die Kurzfrist-Schnäppchen zu Spontankäufen von Artikeln verleiten können, die sich der Nutzer ansonsten gespart hätte. Darauf weist auch «Computer Bild» hin. Darüber hinaus bemängelte die Verbraucherzentrale etwa, dass die Live-Betreiber nicht immer genaue Angaben zu den Produkten machen. So sei teils nur von einer «Gartensteckdose» oder einer «Pastamaschine» zu lesen gewesen - Typennummer oder Hersteller: Fehlanzeige.

dpa-infocom


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