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Geld sparen beim Fondskauf mit unabhängigen Vermittlern

Berlin Der klas­sische Weg beim Kauf eines Akti­enfonds führt zur Haus­bank.

Geld sparen können Anleger, wenn sie sich statt­des­sen an einen der pri­vaten Fonds­ver­mitt­ler im Inter­net wenden.

Da wären zum Beispiel Fonds-im-netz. de, AVL Finanz­dienst­leis­tung Invest­ment­fonds oder IFD-Invest­ment­fonds Direkt. Diese Ver­mitt­ler bieten beim Kauf von Akti­enfonds Rabatte auf den Aus­gabe­auf­schlag an. Die Abwick­lung ist in der Regel unkom­pli­ziert, mehr Mühe macht die Auswahl des rich­tigen Anbie­ters. Denn nicht jeder Ver­mitt­ler habe den gewünschten Fonds im Pro­gramm, sagt Uwe Döhler, Finanz­experte der Stif­tung Waren­test in Berlin. Die wich­tigs­ten Fragen zum Fonds­kauf über einen Ver­mitt­ler im Über­blick:

Wie funk­tio­niert der Kauf von Akti­enfonds über Fonds­ver­mitt­ler?

Der Anleger sucht sich über das Inter­net einen Fonds­ver­mitt­ler aus, schließt mit ihm einen Vertrag ab und eröffnet über ihn ein Depot bei einer Fonds­platt­form oder einer Direkt­bank. Den gewünschten Fonds kauft der Kunde dann ent­weder direkt über die gewählte Bank bezie­hungs­weise Fonds­platt­form oder erneut über den Ver­mitt­ler, erläutert Döhler. Ist ers­teres der Fall, werde für das Depot eine Ver­mitt­ler­num­mer hin­ter­legt. Der Kunde bekommt dann bei jedem Fonds­kauf auto­matisch die ver­spro­che­nen Rabatte gewährt. Im zweiten Fall füllt der Kunde einen Kau­fan­trag des Ver­mitt­lers aus und sendet diesen an die Bank oder Fonds­platt­form.

Bekommt der Anleger bei den freien Fonds­ver­mitt­lern Bera­tung?

Fondsvermittler wie DTW Fonds-Service , Dr. Sievert & Partner oder AAV Fonds­ver­mitt­lung weisen auf ihrer Home­page ausdrücklich darauf hin, dass sie keine Bera­tung anbie­ten. «Die meisten Fonds­ver­mitt­ler beschränken sich auf die Ver­mitt­lertätigkeit», sagt Arno Gott­schalk, Finanz­experte der Ver­brau­cher­zen­trale Bremen. Für Bera­tun­gen wäre eine beson­dere Zulas­sung erfor­der­lich. Daneben gibt es Anbie­ter, die zusätzlich als Vermögens­ver­wal­ter auf­tre­ten, etwa Laransa oder World­fonds.

Wie muss sich der Kunde iden­tifi­zie­ren?

Die Identitätsfeststellung des Kunden erfolgt in der Regel über das Pos­tident-Ver­fah­ren. Der Kunde füllt einen ent­spre­chen­den Coupon aus und geht damit zu einer Post­filiale. Dort weist er sich aus. Dieses Ver­fah­ren hat sich nach Ansicht der Exper­ten bewährt.

Welche Rabatte gibt es beim Kauf über Fonds­ver­mitt­ler?

Fondsvermittler bieten Rabatte auf den Aus­gabe­auf­schlag, der bei Akti­enfonds in der Regel drei bis fünf Prozent beträgt. Bei vielen Fonds gewähren sie einen 100-pro­zen­tigen Rabatt. Aller­dings gilt das nicht für jeden Fonds und nicht für jede Platt­form. Der Anleger muss also prüfen, bei welchem Ver­mitt­ler und bei welcher Fonds­platt­form oder Direkt­bank es seinen Wunsch­fonds ohne Aus­gabe­auf­schlag gibt, erläutert Gott­schalk. Auf­wen­dig wird dieser Ver­gleich, wenn der Kunde nicht nur einen Fonds, sondern gleich mehrere kaufen möchte.

Wie werden die Rabatte gewährt?

In der Regel wird ein Direk­tra­batt gewährt, sagt Uwe Döhler. Es werden also für den vollständigen Betrag Fondsan­teile gekauft. In manchen Fällen wird der Aus­gabe­auf­schlag nachträglich erstat­tet. Das ist nach Ansicht der Exper­ten die schlech­tere Vari­ante: «Sie wissen nicht, wie finanz­stark der Ver­mitt­ler ist. Wird er zah­lungs­unfähig, bekom­men Sie den Rabatt mögli­cher­weise nicht.»

Welche wei­teren Kosten kommen auf den Anleger zu?

Neben dem Aus­gabe­auf­schlag muss der Kunde für aktiv gema­nagte Fonds eine jährliche Ver­wal­tungs­vergütung zahlen. Zudem fallen in der Regel Depot­gebühren an. Manche Ver­mitt­ler, Fonds­platt­for­men und Direkt­ban­ken ver­zich­ten ab einer bestimm­ten Anla­gesumme auf Depot­gebühren. Dafür können Trans­akti­ons­kos­ten anfal­len. Ideal ist es, wenn Anleger ihren Wunsch­fonds mit 100-pro­zen­tigem Rabatt erwer­ben und nichts für das Depot zahlen. Aller­dings sollten Kunden einen Fonds nicht nur wegen des Rabatts kaufen. «Ent­schei­dend sollte die lang­fris­tige Wert­ent­wick­lung des Fonds sein», sagt Gott­schalk.

Nimmt der Fonds­ver­mitt­ler eine Gebühr?

Der Anleger zahlt keine Gebühr an den Ver­mitt­ler. Dieser finan­ziert sich durch Pro­visio­nen der Fonds­gesell­schaf­ten. Indi­rekt zahlt der Kunde aller­dings doch. «Die Ver­mitt­ler haben dazu bei­getra­gen, dass die Ver­wal­tungs­gebühren für die Fonds gestie­gen sind», sagt Gott­schalk. Diese Gebühren muss der Kunde so oder so zahlen, ob er über einen Ver­mitt­ler kauft oder über die Haus­bank.

Über­weist der Kunde Geld an den Ver­mitt­ler?

Nein. Über­wei­sun­gen erfol­gen immer direkt zwi­schen der Haus­bank und der depotführenden Stelle. «Es fließt niemals Geld durch die Hände des Ver­mitt­lers», sagt Gott­schalk. Möchte der Ver­mitt­ler, dass das Geld für den Fonds­kauf an ihn über­wie­sen wird, sollten sich Kunden einen anderen Anbie­ter suchen, rät die Stif­tung Waren­test. Glei­ches gelte, wenn der Ver­mitt­ler Voll­mach­ten über das Depot ver­langt.

Fonds im Netz: www.fonds-im-netz.de

AVL Finanz­dienst­leis­tung Invest­ment­fonds: www.avl-invest­ment­fonds.de

IFD-Invest­ment­fonds Direkt: www.invest­ment­fonds­direkt.de

DTW Fonds-Service: www.dtw-fonds.de

Dr. Sievert & Partner: www.fonds-center.de

AAV Fonds­ver­mitt­lung: www.fonds­ver­mitt­lung.de Index­fonds sind eine günstige Alter­native Beim Kauf über Fonds­ver­mitt­ler lässt sich Geld sparen. Noch gerin­ger sind die Gebühren, wenn Anleger zu Index­fonds greifen. Sie bilden einen Index, etwa den Deut­schen Aktien Index (DAX), nach. Da sie nicht aktiv gema­nagt werden, sind sie beson­ders günstig, erklärt Arno Gott­schalk von der Ver­brau­cher­zen­trale Bremen. Der Anleger zahlt bei Index­fonds einen gerin­geren Aus­gabe­auf­schlag. Außerdem sind die jährlich anfal­len­den Mana­gement-Gebühren deut­lich nied­riger. Während bei einem aktiv gema­nag­ten Fonds rund 1,5 bis 2,5 Prozent anfal­len, sind es bei einem Index­fonds Gott­schalk zufolge ledig­lich 0,2 bis 0,3 Prozent. Von Carina Frey, dpa

dpa-infocom


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