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Hitzfeld, Lippi & Co vor Debüt

Hamburg Sechs Neue und ein Rückkehrer: Gleich sieben EM-Teilnehmer nehmen die Qualifikation für die Fußball-Weltmeisterschaft mit neuen Trainern in Angriff.

Der Testspiel-Mittwoch ist die letzte Standortbestimmung für Weltmeister-Coach Marcello Lippi in seiner zweiten Amtszeit bei den Italienern sowie für Karel Brückner (Coach in Österreich), Bert van Marwijk (Niederlande), Carlos Queiroz (Portugal), Petr Rada (Tschechien) und den früheren Bayern-Coach Ottmar Hitzfeld, der die Schweiz zu der in 660 Tagen beginnenden WM in Südafrika führen will. Auch Europameister Spanien hat in Vincente del Bosque einen neuen Verantwortlichen auf der Trainerbank sitzen.

«Es ist ein neuer Lebensabschnitt und ich spüre eine leichte innere Anspannung», verriet Hitzfeld, der «Köbi» Kuhn bei den Eidgenossen ablöste. Erstmals in seiner Trainer-Laufbahn mit 25 Club- Trophäen coacht er ein Nationalteam. Für den Test in Genf gegen Zypern hat der 59-Jährige die Neulinge Almen Abdi, Alain Nef, Sandro Burki und Valentin Stocker nominiert. Verzichten muss Hitzfeld auf den verletzten Alexander Frei. Die Kapitänsbinde des BVB-Stürmers übernimmt Ludovic Magnin - trotz seiner derzeitigen Reservistenrolle beim VfB Stuttgart.

Ein weiterer alter Bekannter aus der Bundesliga sitzt auch auf der niederländischen Bank: van Marwijk. Unter Vorgänger Marco van Basten wollte Mark van Bommel nicht mehr für das «Oranje»-Team spielen, unter seinem Schwiegervater ist der neue Bayern-Kapitän wieder mit dabei. Zu van Marwijks Debüt geht's gleich ums Prestige: Die «Elftal» trifft in Moskau auf die von Guus Hiddink gecoachten Russen, die ihr im EM-Viertelfinale mit 1:3 das bittere frühe Aus bereitet hatten.

Die EURO vergessen machen will auch Italien. Richten soll's Lippi, Nachfolger des glücklosen Roberto Donadoni. «Dieses Mal wird es noch fantastischer», prophezeite Lippi für seine zweite Amtszeit. Für das Österreich-Spiel in Nizza berief er gleich 13 Weltmeister, EM-Stürmer Antonio Cassano ließ er außen vor, holte dafür Alberto Gilardino zurück. Nicht dabei gegen das neue Team von Trainer-Fuchs Brückner sind die verletzten Fabio Cannavaro, Luca Toni und Marco Materazzi.

Brückners Nachfolger auf der Bank der Tschechen, Petr Rada, einst Profi bei Fortuna Düsseldorf und Rot-Weiss Essen, trifft in London auf England. Sein Gegenüber Fabio Capello verzichtete überraschend auf Torjäger Peter Crouch vom FC Portsmouth und gab Emile Heskey (Wigan Athletic) den Vorzug. Der italienische Chefcoach legte er sich bereits in der Kapitänsfrage fest. Der neue Spielführer der «Three Lions» ist gleichzeitig der alte: John Terry vom FC Chelsea.

Vor einem Neuanfang steht auch Spanien. Beim EM-Champion tritt del Bosque das Erbe von Erfolgstrainer Luis Aragones an. Bei seinem Einstand in Dänemark setzt del Bosque auf die bewährte EM-Stammelf. Nur der verletzte Innenverteidiger Carlos Marchena fehlt. Vor dem Debüt steht das 17-jährige Super-Talent Bojan Krkic (FC Barcelona). Wie sein Vorgänger verzichtet del Bosque auf Real Madrids Kapitän Raúl, das «Tor zur Nationalelf» sei für ihn aber nicht zu.

Ein schweres Erbe erwartet auch den neuen Portugal-Coach Queiroz, der auf die erfolgreiche Ära des zum FC Chelsea abgewanderten Luiz Felipe Scolari folgt. Mit der Denkpause für Stammtorwart Ricardo setzte der frühere Coach Südafrikas und von Real Madrid vor seinem Einstand gegen die Färöer Inseln gleich ein Ausrufezeichen. Von Inga Radel, dpa

dpa-infocom


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