IVWPixel Zählpixel
kalaydo.de kalaydo.de Jobs Auto kaufen Immobilien Kleinanzeigen Bei kalaydo.de inserieren In der Rhein-Zeitung und ihren Heimatblättern inserieren Zeitungsanzeige aufgeben kalaydo.de
RSS  |  Kontakt
suchen im
Lexikon
RZ-Online-Archiv
Zeitungs-Archiv
Internet
< Schnell-Navigation >
KinoWelt VideoWelt FotoWelt MeineWelt
Sportsline ·  » 

Koblenzer B-Offensive setzt eine Marke

Koblenz Die Männer von Zweitligist TuS Koblenz können durchaus ansehnlichen Fußball spielen und obendrein Tore schießen - wenn sie nur wollen.

Das klingt banal, ist nach dem souveränen 3:0 gegen Aufsteiger Oberhausen aber durchaus erwähnenswert, wenn man bedenkt, dass die Elf von Trainer Uwe Rapolder vor Wochenfrist eine unterirdische Leistung geboten hatte.

Finanziell gesehen wird den Koblenzern das Pokal-Aus noch ein Weilchen nachhängen, sportlich sind die Zweifel weggewischt. Trotz der latenten Personalnöte hat Rapolder eine konkurrenzfähige Mannschaft beisammen, auch wenn der Kader nach wie vor reichlich ausgedünnt ist. Das Debakel von Oberneuland, so viel steht nach dem Zweitliga-Auftakt fest, war allem Anschein nach ein Aussetzer.

"In der Rückwärtsbewegung sah das schon sehr gut aus", fand Rapolder und wird zufrieden festhalten können, dass seine Defensivabteilung inklusive der beiden "Sechser" vor der Abwehr bereits eine funktionierende Einheit bilden. Was wenig verwunderlich ist, wenn man bedenkt, dass bis auf Marko Lomic derzeit nahezu das gleiche Personal das eigene Tor absichert, in dem obendrein mit David Yelldell ein würdiger Nachfolger von Dennis Eilhoff steht. Ruhig und unaufgeregt ging der 26-jährige "US-Schwabe" seiner Arbeit nach, von Lampenfieber keine Spur. Auffällig: Yelldell stürzte bei Flanken wild entschlossen aus seinem Tor heraus und ging dabei in erster Linie auf Nummer sicher. Statt die schwierigen Bälle zu fangen und Fehler zu riskieren, setzte er auf eine solide Faustabwehr. Erster Eindruck: Rapolder und die TuS-Abwehr können sich auf die neue Nummer eins verlassen.

Überraschender war da schon die Tatsache, dass auch im Vorwärtsgang vieles funktionierte, obwohl der Trainer noch weit davon entfernt ist, seine Ideal-Besetzung zu bringen. Eine Variante in den Planspielen vor der Saison hieß Gambino - Krontiris - Djokaj, alle drei fehlten am Sonntag wegen Verletzungen. Stattdessen setzte der Coach auf ein System mit zwei zentralen Angreifern (Kuqi, Taylor), an den Seiten fungierten Mustafa Parmak und Fabrice Begeorgi als Zulieferer. Quasi ein B-Quartett, das in dieser Konstellation noch nie zusammengespielt hat.

Dass die Offensivabteilung dennoch harmonierte, lag neben der Spielfreude wohl in erster Linie am System - in dem Angreifer Kuqi auch eine wichtige Funktion als "Wandspieler" zukommt. "Wenn man bedenkt, dass wir jetzt noch Leute wie Sukalo, Djokaj oder auch Lomic in der Hinterhand haben, bin ich sehr zuversichtlich für den weiteren Saisonverlauf", hielt Rapolder erleichtert fest. Nach dem Auftritt vom Sonntag braucht er indes gute Argumente, um die Startelf zu verändern. Frank Wiblishauser oder auch Rüdiger Ziehl, die den Personalwechseln zum Opfer fallen könnten, haben mit starken Auftritten gegen Oberhausen jedenfalls angedeutet, dass sie ihre Posten nicht kampflos räumen wollen. Sven Sabock

RZO


Sie benötigen Flash Player 9, um den RZ-Video-Player ansehen zu können.
Blog aus Beijing zu den Olympischen Spiele 2008
Blog lesen
Wunsch-Trikot