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Koblenzer Downhill-Spezialist Bender fährt zum DM-Titel

Koblenz Das war ein guter Tag für Maximilian Bender: 18 Jahre alt geworden und den deutschen Meistertitel geholt.

Auf dem Inselsberg in Tabarz am Nordrand des Thüringer Waldes fuhr der Koblenzer beim "weltweit ältesten Downhillrennen", so die Veranstalter, der Konkurrenz davon und holte den Titel in der Klasse Junioren Lizenz.

Mit seiner Zeit von 2:19,67 Minuten für die 2,1 Kilometer lange Strecke mit 341 Metern Höhendifferenz war Bender um ganze 14 Hundertstelsekunden langsamer als Männer-Sieger Andre Wagenknecht. "Das hat es noch nie gegeben, dass ein Junior mit seiner Zeit Zweiter bei den Männern geworden wäre", sagt Bender, der dieses Jahr zum letzten Mal bei den Junioren startet, nicht ohne Stolz. Auf der engen, staubigen und sehr schnellen Strecke, auf der die Fahrer mit bis zu 70 km/h zwischen den Bäumen hindurch schossen, nahm Bender dem zweitplatzierten Frankfurter Johannes Sutter 3,23 Sekunden ab.

Zwei Wochen zuvor hatte Maximilian Bender beim iXS German Downhill Cup im hessischen Rittershausen die Qualifikation (seeding run) sowie das Finale gewonnen, "da habe ich schon gemerkt, dass es zurzeit bei mir gut läuft". In Thüringen hätte er auch bei den Männern fahren können, "aber das musste man vorher anmelden, und ich wusste doch nicht, wie schnell ich sein würde". Nach dem durchwachsenen Ergebnis bei der Weltmeisterschaft, wo er auf einen Platz unter den ersten Fünf gehofft und den 15. Rang belegt hatte, geht es nun wieder aufwärts. Auf der "schwersten Strecke, die ich je gefahren bin" fehlten ihm die nötigen Testrennen.

Die Einladung zur Europameisterschaft Mitte Juli am gleichen Ort konnte er nicht annehmen. "Wir waren doch schon bei der WM zwei Wochen unterwegs gewesen. Noch mal das Gleiche wäre uns zuviel geworden", erklärt Maximilians Mutter Andrea Bender und moniert die geringe Unterstützung der nicht-olympischen Downhill-Spezialisten durch den Bund Deutscher Radfahrer: "Während die Fahrer aus anderen Ländern gemeinsam im Bus zu den Veranstaltungen reisen und auch entsprechend betreut werden, sind die Deutschen Einzelkämpfer."

Maximilian Benders Ehrgeiz tut dies keinen Abbruch, er plant schon die nächsten Rennen. Nach dem Europacup in Ilmenau folgt Ende August der vierte Lauf im German Cup, "und den Pokal will und muss ich gewinnen".

Thomas Wächtler

RZO


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