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Olympia

Werth holt Silber - Gold für Gewichtheber Steiner

Peking Triathlet Jan Frodeno und Gewichtheber Matthias Steiner sorgten in Peking erneut für einen goldenen Tag, doch für Fabian Hambüchen und Isabell Werth erfüllte sich der Traum vom Olympiasieg nicht.

90 Minuten nach Rang vier am Barren musste sich der Turn-Weltmeister mit Olympia-Bronze an seinem Spezialgerät Reck begnügen. Werth verpasste die Krönung zur olympischen Dressur-Königin und gewann Silber vor ihrer Teamkollegin Heike Kemmer. Mit elf Mal Gold, acht Mal Silber und neun Mal Bronze behauptete die deutsche Mannschaft nach elf Wettkampftagen Rang fünf im Medaillenspiegel.

Ein erneuter Patzer ihres Wallachs Satchmo kostete Werth die Chance auf den sechsten Olympiasieg. So war der Weg frei zum dritten Gold-Gewinn in Serie für die Niederländerin Anky van Grunsven. Einen Tag nach seinem 27. Geburtstag spurtete Triathlet Frodeno auf den letzten Metern zu Überraschungs-Gold und trat in die Fußstapfen von Stephan Vuckovic, der 2000 in Sydney Silber geholt hatte. Auch Superschwergewichtler Steiner machte es spannend: Erst im letzten Versuch brachte er im Zweikampf die Sieglast von 461 kg zur Hochstrecke und holte die erste deutsche Gewichtheber-Medaille seit dem Sieg von Ronny Weller vor 16 Jahren in Barcelona.

Vor den letzten 97 Entscheidungen steuert China mit 43 Gold-, 14 Silber- und 19 Bronzemedaillen unaufhaltsam auf den Gesamtsieg in der Nationenwertung vor den USA (26/26/27) zu. Die Turn-Goldmedaillen Nummer acht und neun für die Gastgeber holten Li Xiaopeng am Barren und Zou Kai am Reck. Mit zwei Olympiasiegen im Sprint unterstrichen die Briten ihre Dominanz im Bahnradsport. Im Finale des Fußball-Turniers stehen Nigeria nach dem 4:1 gegen Belgien und Argentinien, das Brasilien mit 3:0 deklassierte.

Radsprinter Maximilian Levy verlor das kleine Finale um Bronze und wurde Vierter. Olaf Pollack und Roger Kluge kamen beim argentinischen Sieg im Madison nicht über den fünften Platz hinaus. Im Finale der Wasserspringer vom Dreimeterbrett belegten Pavlo Rozenberg und Patrick Hausding die Plätze fünf und acht. Der Chinese He Chong holte im sechsten Wettbewerb das sechste Gold für die Gastgeber.

Die deutschen Leichtathleten sind nach 23 Entscheidungen in Peking weiter medaillenlos. Robert Harting belegte beim Diskus-Sieg des Esten Gerd Kanter mit 67,09 Metern immerhin den guten vierten Platz. Hochspringer Raul Spank überraschte in dem vom Russen Andrej Silnow gewonnenen Wettbewerb mit der persönlichen Bestleistung von 2,32 Metern als Fünfter. Die übrigen Siege im «Vogelnest» gingen an die Amerikanerin Dawn Harper über 100 Meter Hürden, die Britin Christine Oburuogu über 400 Meter und Rashid Ramzi aus Bahrain über 1500 Meter.

Nach den Hockey-Damen greifen auch die Herren nach einer Olympia-Medaille. Die Olympia-Dritten von Athen besiegten Neuseeland mit 3:1 und zogen ins Halbfinale ein. Dort sind die Niederlande der Gegner. Beide deutsche Speerwerferinnen kämpfen am 21. August um Olympia-Medaillen. Europarekordlerin Christina Obergföll schaffte gleich im ersten Versuch der Qualifikation 67,52 Meter und konnte danach ihre Tasche packen. Steffi Nerius gelangen 63,94 Meter.

Bei den olympischen Kanu-Regatten zogen in den Vorläufen über 500 Meter vier deutsche Boote direkt ins Finale ein. Dagegen verpasste der dreifache Olympiasieger Andreas Dittmer im Canadier-Einer wie schon am Vortag über die doppelte Distanz die Direkt-Qualifikation. Nach Platz vier im Vorlauf muss er seine Chance im Halbfinale suchen. Im Kajak-Einer steht Jonas Ems ebenfalls im Semifinale. Als erste deutsche Tischtennisspielerin schied Elke Schall in Runde zwei aus.

Das 200-Meter-Finale der Frauen dürfte am Donnerstag erneut zum «Länderkampf» zwischen den USA und Jamaika werden. Vorlauf-Schnellste war die Amerikanerin Muna Lee in 22,71 Sekunden. Über 200 Meter der Männer kam 100 Meter-Weltrekordler Usain Bolt in 20,09 Sekunden locker weiter.

dpa-infocom


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Blog aus Beijing zu den Olympischen Spiele 2008
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