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Börse

Frankfurter Aktien schließen etwas fester

Frankfurt/Main - Dank erfreulicher Konjunkturdaten aus den USA sind die meisten deutschen Aktien am Mittwoch etwas fester aus dem Handel gegangen. Der DAX rückte um 0,56 Prozent auf 6.317,80 Zähler vor und für den MDAX ging es um 0,95 Prozent auf 8.320,88 Punkte nach oben.

Der TecDAX stieg um 0,98 Prozent auf 796,75 Zähler. Händler Fidel Helmer von Hauck & Aufhäuser verwies als Antrieb auf den überraschend deutlichen Anstieg der US-Lagerbestände an Rohöl in der vergangenen Woche. In der Folge fiel der Ölpreis unter die Marke von 114 US-Dollar und trieb damit die Kurse zusätzlich an. Einige zögerliche Investoren seien daraufhin wieder in den Aktienmarkt eingestiegen, kommentierte der Experte.

Im Stahlsektor stiegen Aktien von ThyssenKrupp als DAX-Spitzenreiter um 2,86 Prozent auf 33,86 Euro. Für Klöckner & Co ging es um 5,36 Prozent auf 28,10 Euro nach oben. Salzgitter legten um 2,87 Prozent auf 103,74 Euro zu. Analyst Oliver Drebing von SRH Alsterresearch begründete die Gewinne mit positiven Branchenvorgaben aus Europa und Asien.

Die Titel der Postbank gewannen 2,47 Prozent auf genau 41,00 Euro. Die Deutsche Post will laut einem Bericht der "Financial Times Deutschland" (Mittwochausgabe) bis spätestens Anfang Oktober entscheiden, ob sie ihre Tochter verkauft. Ein Händler sagte, immerhin deute dies darauf hin, dass der Verkauf nicht wie am Vortag befürchtet auf Eis gelegt sei. Die Post-Aktien stiegen um 1,43 Prozent auf 15,23 Euro.

SAP-Papiere büßten indes angesichts vager Marktgerüchte über eine Platzierung von 33 Millionen Aktien des Softwarekonzerns moderate 0,09 Prozent auf 37,96 Euro ein. Am DAX-Ende sanken die Aktien von TUI um 1,67 Prozent auf 13,57 Euro. Mit dem Rückfall unter das Tief vom 15. Juli bei 13,65 Euro habe der Verkaufsdruck wegen ausgelöster Stop-Orders nochmals zugenommen, sagte ein technisch orientierter Börsianer.

Im MDAX verteuerten sich Titel von K+S um 6,40 Prozent auf 78,36 Euro. Händler verwiesen auf Medienberichte, denen zufolge Streiks in Kanada beim Wettbewerber Potash Corporation of Saskatchewan die Gewinnung industrieller Pottasche unterbrochen hätten. Zudem gebe es keinen Termin für neue Verhandlungen mit den im Ausstand befindlichen Arbeitern. Das sorge für Fantasie hinsichtlich noch deutlicher steigender Pottasche-Preise, so die Börsianer.

Die Titel von Norddeutsche Affinerie und Arcandor verbuchten ebenfalls starke Kursausschläge. Einem Händler zufolge könnten die Papiere des Handels- und Touristikkonzerns zum 22. September ihren Platz in dem marktbreiten europäischen Index STOXX 600 verlieren. Die Titel der Kupferhütte könnten seiner Meinung nach wiederum von ihrer Aufnahme in diesen Index profitieren. Norddeutsche Affinerie legten als einer der Favoriten im MDAX um 5,42 Prozent auf 32,29 Euro zu und Arcandor verbilligten sich am Indexende um 7,42 Prozent auf 5,99 Euro.

Bei den Technologietiteln schob eine signifikante Prognoseanhebung die Papiere des Zahlungsabwicklers Wirecard im TecDAX um 15,52 Prozent auf 7,89 Euro nach oben. Unter Marktteilnehmern stießen die Aussagen auf ein positives Echo. "Das dürfte die letzten Zweifel an der Bilanz beseitigen", sagte ein Börsianer mit Blick auf Vorwürfe von Aktionärsschützern seit Juni.

dpa-infocom