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Konkurrenten jagen das iPhone mit Funktionsvielfalt

Hamburg Gerade mal ein Jahr ist es her, dass Apple mit großem Tamtam den Ver­kaufs­start des iPhone insze­nierte.

Doch seitdem ist in der Branche nichts mehr so wie zuvor - das Gerät hat die Branche umge­krem­pelt.

Obwohl sich der Absatzerfolg von Apple mit ins­gesamt sechs Mil­lio­nen Geräten ange­sichts der Mil­liar­den-Stückzah­len für Mobil­tele­fone welt­weit in Grenzen hält, hat das iPhone bei quasi jedem Handy-Her­stel­ler tiefe Spuren hin­ter­las­sen. Bevor das iPhone kam, standen bei Mobil­tele­fonen vor allem tech­nische Leis­tungs­daten im Blick­punkt: die Empfangs­qua­lität etwa, oder die Akku-Kapazität und das Tempo bei der Datenübert­ragung. Mit dem iPhone tauch­ten zwei neue Fragen auf, die vorher kaum ein Handy-Her­stel­ler auf dem Zettel hatte: Wie einfach ist das Gerät zu bedie­nen? Und welche der unzähligen Funk­tio­nen werden auch tatsächlich von den Kunden genutzt?

Selbst Kri­tiker beschei­nig­ten dem iPhone, bei der Benut­zerführung vor­bild­lich zu sein, auch wenn gerade in Europa die feh­lende Unterstützung des UMTS-Netz­werks stark ver­misst wurde. Mit der Vor­stel­lung des iPhone 3G, der zweiten Smart­phone-Gene­ration von Apple, besei­tigt der Her­stel­ler dieses Manko.

Doch wie haben die Apple-Konkurrenten auf die iPhone-Revo­lution rea­giert? Der tai­wane­sische Handy-Her­stel­ler HTC, der welt­weit größte Pro­duzent von Windows-Mobile-Tele­fonen, war im ver­gan­genen Jahr mit einem Schnell­schuss dem offi­ziel­len Markt­start des iPhone zuvor­gekom­men. Mit dem HTC Touch gossen die Tai­wane­sen quasi eine dünne Zucker­schicht über die Micro­soft-Oberfläche von Windows Mobile, um sich dem Bedien­kon­zept des iPhone zu nähern.

Mit dem HTC Touch Diamond unter­nimmt HTC nun einen zweiten Anlauf. Und diesmal ist die Zucker­schicht deut­lich dicker geraten. Zum Auf­rufen der wich­tigs­ten Handy-Funk­tio­nen bewegen sich die HTC-Kunden in einer hübschen Oberfläche, ohne direkt in der kruden Windows-Mobile-Welt zu landen. Mit dem neusten Web­brow­ser von Opera hat HTC außerdem ein Pendant zum iPhone-Browser Safari gefun­den, das sich sehen lassen kann. Ver­wir­rend ist aller­dings, dass par­allel zu dem Opera-Browser der inzwi­schen völlig über­holte Inter­net Explo­rer für Windows Mobile vor­instal­liert wurde.

Die Bedienung des HTC Touch Diamond fällt aller­dings nicht so flüssig aus wie die des iPhone. Das mag daran liegen, dass in dem schlan­ken Gehäuse kein Platz für einen stärkeren Mikro­pro­zes­sor war oder dass das Zusam­men­spiel von Windows-Fun­dament und HTC-Fassade noch an der ein oder anderen Stelle hakt.

Auch das Qbowl von Samsung und das Viewty von LG ver­suchen mit einem berührungs­sen­siti­ven Bild­schirm an das Erfolgs­rezept von Apple anzuknüpfen. «So spie­lerisch wie das iPhone lässt sich keiner der Kon­kur­ren­ten hand­haben», urteilt Helmut Martin-Jung, Technik-Experte der «Süddeut­schen Zeitung». «Immer­hin ist oft das Bemühen erkenn­bar, es dem Vorbild gleich­zutun.»

Wenige Stunden vor dem offiziellen Launch des neuen iPhone am Montag veröffent­lichte Samsung Details zu dem neuen Smart­phone «SGH-i900 Omnia», mit dem sich die Südko­rea­ner in der Riege der iPhone-Kon­kur­ren­ten behaup­ten wollen. Samsung stülpt der Oberfläche von Windows Mobile 6.1 eben­falls eine eigene Oberfläche über, die «TouchWiz User Inter­face» genannt wird. Samsung ver­sucht wie HTC außerdem, mit Leis­tungs­daten zu punkten, die auch dem neuen iPhone über­legen sind: So unterstützen das Touch Diamond und das Omni bereits den UMTS-Turbo HSDPA. Beide bieten ein UKW-Radio. Und statt einer micke­rigen 2-Mega­pixel-Kamera wie das iPhone verfügen die asia­tischen Handys über 5-Mega­pixel.

Den Ein­fluss, den das iPhone auf die Mobil­funk­bran­che inzwi­schen ausübt, kann man auch gut am jüngsten Modell des kana­dischen Her­stel­lers Rese­arch in Motion (RIM) sehen: Der BlackBerry Bold 9000 präsen­tiert sich mit einer aufgeräumten und über­sicht­lichen Oberfläche, die mit früheren BlackBerry-Model­len kaum noch etwas gemein hat.

Zudem glänzt der neue BlackBerry mit einer Vollaus­stat­tung: WLAN, GPS, Black­berry Maps zur Navi­gation sowie UMTS mit HSDPA-Unterstützung. Axel Pos­tinett, Tech­nolo­gie-Kor­respon­dent des «Han­dels­blatts», ist sich aber sicher: «Der Bold wird es nicht leicht haben.» Wenn das Gerät im Sommer in die Läden kommt, werde es auf das über­arbei­tete UMTS-iPhone von Apple treffen. «Und das wird span­nend werden.» Von Chri­stoph Dern­bach, dpa

dpa-infocom


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