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Lesegeräte für Speicherkarten: Fünf ist Trumpf

Frankfurt/Main/Hei­del­berg(dpa/tmn) - Sie stecken in Handys, Digi­tal­kame­ras oder Navi­gati­ons­sys­temen und beher­ber­gen mit­unter große Daten­men­gen.

Auf digi­talen Spei­cher­kar­ten finden hun­derte Fotos, wich­tige Termine oder neueste Land­kar­ten Platz.

Um diese Daten auf den Rechner zu über­spie­len, könnte man das mobile Gerät per USB-Kabel an den Com­puter ansch­ließen - oder die Spei­cher­karte einfach in einen Kar­ten­leser stecken. Das ist ein­facher und oft auch schnel­ler. «Wichtig ist, dass die Geräte alle gängigen Karten lesen können», sagt Michael Tafel­maier, Che­fre­dak­teur des Maga­zins «Color Foto» in München. «Vier oder fünf Slots sind heute üblich.»

In die soge­nann­ten Slots, die Schlitze, werden die Spei­cher­kar­ten hin­ein­gesteckt, und schon kann es los­gehen mit der Datenübert­ragung. Alle moder­nen Betriebs­sys­teme erken­nen die Kar­ten­leser auto­matisch als externe Fest­platte. Sie weisen den Geräten einen eigenen Lauf­werks­buch­sta­ben zu. «Nur alte Betriebs­sys­teme haben da even­tuell noch Pro­bleme», sagt Tafel­maier. «In diesem Fall sollte man beim Kauf nach der Kom­pati­bilität fragen.»

Zudem benötigt der Computer für externe Kar­ten­leser einen freien USB-Port. Über diesen wird das Gerät ange­schlos­sen. «Die Geräte brau­chen keinen zusätzli­chen Strom über ein eigenes Netz­teil», sagt der Geschäftsführer der Infor­mati­ons­tech­nischen Gesell­schaft (ITG) in Frank­furt, Volker Schanz. Sie laufen «bus-powered», bekom­men also ihren Strom via USB. Im Gegen­satz dazu zieht die Foto-Übert­ragung von der Kamera über ein USB-Kabel auf den Com­puter den Strom aus der Kamera. «Das bedeu­tet, dass der Akku schnel­ler leer ist.»

Um die beste Übert­ragungs­geschwin­dig­keit zu erzie­len, ist es zudem wichtig, auf die USB-Norm zu achten. «Die aktu­elle Norm USB 2.0 ist die schnellste», sagt Schanz. Wie schnell das Über­spie­len von Daten auf den Com­puter dauert, hängt aber auch vom Kar­ten­lese­gerät und der Spei­cher­karte ab. Hier hilft nur ein genauer Blick auf die Ver­packung des Kar­ten­lesers und die Angaben des Spei­cher­kar­ten-Her­stel­lers.

Wer ein Kartenlesegerät in seinen Com­puter ein­bauen möchte, braucht einen freien Ein­bau­schacht. Exper­ten ten­die­ren aber zu exter­nen Geräten. «Die können sie ganz leicht mit­neh­men und an ver­schie­dene Com­puter ansch­ließen», sagt Foto-Experte Tafel­maier. Wird der Kar­ten­leser oft trans­por­tiert, ist auch die Ver­arbei­tung wichtig. «Robust sollte das Gerät schon sein.» Von allzu dünnen Plas­tik­geräten sollten Ver­brau­cher deshalb lieber die Finger lassen.

Einfache Pro­dukte gibt es oft schon ab 10 Euro. Von diesen Kar­ten­lesern darf man sich aber nicht allzu viel ver­spre­chen, sagen die Exper­ten. Oft können sie nur zwei ver­schie­dene Kar­ten­for­mate lesen. «Im Schnitt bekom­men sie für 50 Euro ein gutes Gerät», sagt Tafel­maier.

Der Vorsitzende des Arbeitskreises Digi­tale Foto­gra­fie, Martin Knapp, zählt auf, auf welche Spei­cher­kar­ten­for­mate es beim Kauf eines Kar­ten­lesers ankommt: Rele­vant seien fünf Formate: Secure Digital (SD), Compact Flash (CF), Mul­tiMe­diaCard (MMC), Extreme Digital (xD-Picture-Card) und der Memory Stick (MS). Gut sei es, wenn der Kar­ten­leser alle diese Formate erkennt.

Einige Her­stel­ler ver­kau­fen «150 in 1»-Leser oder werben damit, dass «1001» Spei­cher­kar­ten­for­mate gelesen werden könnten. «So viele Formate gibt es gar nicht», sagt Knapp. Offen­bar zählen die Her­stel­ler indi­vidu­elle Pro­dukt­bezeich­nun­gen der ein­zel­nen Karten und auch deren Spei­chergrößen mit. Davon brau­chen sich Ver­brau­cher aber nicht beirren zu lassen. «Wenn ein Gerät die fünf gängigen Formate lesen kann, ist das aus­rei­chend», sagt Knapp. Übrigens bedeu­ten mehrere Kar­ten­schlitze nicht, dass das Gerät auch von einer Karte auf die andere schreibt. Ob das Gerät das kann, sollte vor dem Kauf geklärt werden.

INFO: Übertragungsgeschwindigkeit überprüfen

Das Tempo der Datenübert­ragung kann mit einem kos­ten­losen Pro­gramm gemes­sen werden. «Wer sich nicht sicher ist, ob die auf dem Gerät ange­gebene Übert­ragungs­geschwin­dig­keit tatsächlich erreicht wird, kann das selbst überprüfen», sagt der Vor­sit­zende des Arbeits­krei­ses Digi­tale Foto­gra­fie, Martin Knapp, in Hei­del­berg. Unter www.steel­bytes.com/?mid=20 lässt sich hierfür ein Pro­gramm kos­ten­los her­unter­laden. Es heißt HD Speed und zeigt die Übert­ragungs­geschwin­dig­keit sowohl gra­fisch als auch in Mega­byte pro Sekunde an.

Übert­ragungs­geschwin­dig­keit testen: www.steel­bytes.com/?mid=20 Von Vivien Leue, dpa

dpa-infocom


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