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Multimessenger für das Handy

Hamburg/Berlin Dass viele Handys inzwi­schen zu Mini-Com­putern mutiert sind, ist eine Bin­sen­weis­heit.

Trotzdem nutzen die meisten Besit­zer leis­tungs­star­ker Mobil­tele­fone das Poten­zial ihrer täglichen Beglei­ter nicht einmal annähernd aus.

So sind zum Beispiel die auf dem PC so belieb­ten Instant Mes­sen­ger auf Handys eher selten zu treffen. Dabei gibt es die Pro­gramme oft kos­ten­los. In der Regel handelt es sich bei der nachträglich auf dem Handy instal­lier­baren Soft­ware um soge­nannte Mul­times­sen­ger. Sie unterstützen min­des­tens die großen Netz­werke wie AIM/iChat, MSN Live Mes­sen­ger, Yahoo Mes­sen­ger, ICQ, Jabber, Google Talk und immer öfter auch Skype, MySpace oder Face­book Mes­sen­ger.

Um auch unter­wegs im Chat dabei sein zu können, braucht es noch nicht einmal ein UMTS-fähiges Handy. «Für Instant Mes­saging reicht eine GPRS-Ver­bin­dung aus», erklärt Markus Weidner vom Tele­kom­muni­kati­ons­por­tal «tel­tarif.de» in Berlin. Schon mit den Daten­prei­sen der Prepaid-Dis­coun­ter wie blau.de, simyo, Fonic oder Cong­star, die je nach Anbie­ter zwi­schen 24 und 49 Cent pro übert­rage­nes Mega­byte Daten liegen, sei mobiles Mes­saging wegen der wenig daten­inten­siven Textübert­ragung äußerst günstig. «Es kostet viel­leicht 10 Cent, wenn man den ganzen Tag online ist», sagt Weidner.

Fringland etwa bietet seinen Mul­times­sen­ger Fring als Free­ware an. Neben Ver­sio­nen für die Handy-Betriebs­sys­teme Symbian und Windows Mobile gibt es das Pro­gramm neu­erdings auch als Vorab­ver­sion für das Apple iPhone. Fring unterstützt ver­schie­dene Instant Mes­sen­ger für den Text-Chat und ermöglicht die Inter­net-Tele­fonie via Skype oder über das SIP-Pro­tokoll mit belie­bigen VoIP-Pro­vidern.

Wer also bereits zu Hause mit Carpo, Sipgate, Nikotel, 1&1 oder einem anderen VoIP-Anbie­ter tele­foniert, kann die Anmel­deda­ten auch in seinem Handy ein­tra­gen. Nach einer Erhe­bung des Bran­chen­ver­ban­des BITKOM in Berlin tele­foniert immer­hin bereits jeder achte Deut­sche über das Inter­net - Tendenz stei­gend.

Mit Nimbuzz kommt ein ebenfalls kos­ten­loses Kon­kur­renz­pro­gramm aus den Nie­der­lan­den. Weil es neben der Symbian- auch in einer Java-Version her­unter­gela­den werden kann, erreicht das Pro­gramm auch den größeren Kreis von Nutzern, der ein Handy ohne spe­ziel­les Betriebs­sys­tem besitzt.

Ein anderer Free­ware-Mes­sen­ger kommt aus Russ­land: Tal­konaut unterstützt in der Symbian- und der Windows Mobile-Version neben dem Text­chat in den üblichen Netz­wer­ken die Inter­net­tele­fonie über das SIP-Pro­tokoll oder über Google Talk, MSN Live Mes­sen­ger, Yahoo sowie AIM/iChat. In der Windows Mobile-Vari­ante schal­tet er je nach Bedarf außerdem auto­matisch zwi­schen ver­schie­denen Daten­ver­bin­dun­gen um. Die Java-Version beschränkt sich auf die Möglich­keit des Text­chats.

Ebenfalls auf Java setzt der Mova­mes­sen­ger. Die Free­ware begnügt sich mit der klas­sischen Chat-Funk­tio­nalität, ist aber bei­spiels­weise auch mit dem chi­nesi­schen QQ-Netz­werk kom­pati­bel. Außerdem ver­spricht das Pro­gramm eine effek­tive Kom­pri­mie­rung der ohnehin kleinen Text­daten­men­gen. «Der inten­sive Gebrauch des Mova­mes­sen­gers ver­braucht monat­lich nur ungefähr zwi­schen zwei und fünf Mega­byte Daten», ver­spricht Her­stel­ler Mova­fone.

INFO: Vor­sicht bei der VOIP-Tele­fonie übers Mobil­fun­knetz

Vorsicht ist bei der Internet-Telefonie über das Handy geboten. Wenn das Gespräch nicht in einem kos­ten­losen Hotspot über WLAN abge­setzt, sondern per GPRS, EDGE oder UMTS über den Mobil­fung-Äther geht, können erheb­liche Kosten ent­ste­hen. «Bei einem nor­malen Codec werden pro Minute rund ein Mega­byte an Daten übert­ragen», erklärt Markus Weidner vom Tele­kom­muni­kati­ons­por­tal «tel­tarif.de» in Berlin. Wer also nicht gerade eine mobile Daten­fla­trate oder ein großes Daten­paket abon­niert hat, sollte prüfen, ob die Inter­net­tele­fonie gegenüber einem nor­malen Han­dyge­spräch über­haupt Erspar­nis bringt.

Mul­times­sen­ger Fring: www.fring.com

Mul­times­sen­ger Nimbuzz: www.nimbuzz.com

Mul­times­sen­ger Tal­konaut: www.tal­konaut.com

Mul­times­sen­ger Mova­fone: www.mova­mes­sen­ger.com Von Dirk Aver­esch, dpa

dpa-infocom


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