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Am besten testen: Worauf es beim Boxenkauf ankommt

Schwäbisch Gmünd (dpa/tmn) - Wird Martin Bühler nach Laut­spre­chern gefragt, hört er nicht so schnell wieder auf zu reden.

Von sich wan­deln­den Innen­aus­stat­tun­gen und von Miss­verständnis­sen spricht der Ver­kaufs­lei­ter des Her­stel­lers Nubert dann. Dabei wird klar: Wer sich nur irgend­wel­che Boxen kauft, wird kaum echten Hifi-Genuss erleben.

«Von Lautsprechern haben viele keine Vor­stel­lung», sagt Bühler, dessen Arbeit­geber in Schwäbisch Gmünd sitzt. Dabei werde das beim Kauf wich­tiger, denn es sei schwe­rer gewor­den, in Wohn­zim­mern guten Klang zu erzeu­gen. Wo früher tief­flo­rige Tep­piche und große Regale den Schall schnell schluck­ten, sorgen heute oft Lami­natböden und ein spar­tani­sche­res Inte­rieur für kom­pli­zierte akus­tische Verhältnisse.

Für guten Klang eignen sich laut Bühler große Boxen besser - was nicht heißt, dass jeder Stand­boxen benötigt. Eine Faust­regel besagt, dass bis zu 20 Qua­drat­meter große Räume gut mit Kom­pakt­boxen zu beschal­len sind. In Räumen zwi­schen 20 und 35 Qua­drat­metern sollten es Stand­boxen sein. Hat das Zimmer mehr als 35 Qua­drat­meter, muss etwas mit Volumen her: Stand­boxen von einem Meter Höhe oder größer hält Bühler hier für die rich­tige Wahl.

Malte Ruhnke von der Zeitschrift «Audio» sieht im Aufbau und in der Größe eines Laut­spre­chers dagegen kein belast­bares Kri­terium, das Rückschlüsse auf seine klang­lichen Eigen­schaf­ten zulässt. «Wie die Boxen zu Hause klingen, weiß man erst, wenn man sie dort aus­pro­biert», sagt der Experte.

Auf keinen Fall sollten Boxen laut Ruhnke anhand von tech­nischen Daten gekauft werden. Dem stimmt Bühler zu: Die Leis­tungs­angabe - also etwa «200 Watt» - gibt nur einen Anhalts­punkt zur Belast­bar­keit der Laut­spre­cher. «Über den Klang sagt das gar nichts.»

Bei Wiesenhavern, einem Geschäft für Unter­hal­tungs­elek­tro­nik in Hamburg, werden die Boxen bewusst nicht mehr mit tech­nischen Angaben ver­sehen. Die Frage nach gutem Klang könne nur sub­jek­tiv beant­wor­tet werden, sagt Fach­bera­ter Joachim Ziemer. «Wir emp­feh­len unseren Kunden, eine eigene CD mit­zubrin­gen.» Dann sei meist schnell klar, welche Box es sein soll.

Tut sich über­haupt noch etwas bei der Ent­wick­lung? Laut Ziemer werden heute bei hoch­wer­tigen Boxen bessere Mate­ria­lien ver­wen­det. Auch die Gehäuse­tech­nik sei vor­ange­schrit­ten. «Der Klang hat sich ver­bes­sert.» Als «musi­kali­scher und fein­glied­riger», beschreibt Martin Bühler den Klang guter, moder­ner Boxen.

Otto Normalhörer dürften laut Ruhnke schon Kom­pakt­boxen für 100 bis 200 Euro pro Paar zusagen. Gute Stand­boxen schla­gen «Audio» zufolge mit 400 bis 500 Euro zu Buche. Laut­spre­cher, die mehr als 2000 Euro das Paar kosten, seien etwas für Spe­zia­lis­ten.

Wichtig ist, Boxen überlegt auf­zustel­len. Denn dadurch lässt sich einiges an Klang her­aus­holen. Zuhörer und Laut­spre­cher sollten ein gleich­schenk­liges Dreieck bilden. Der Abstand zu den Boxen, die sich ungefähr auf Ohrhöhe befin­den, beträgt am besten nicht mehr als drei Meter. Außerdem sollten die Laut­spre­cher zu den Seitenwänden einen Abstand von je min­des­tens einem Meter haben. Bei Kom­pakt­boxen ist die Frage, ob sie für das Auf­stel­len im Regal gedacht sind oder nicht. Von Sven Appel, dpa

dpa-infocom


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