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Telefonanbieterwechsel: Nummernmitnahme oft schwierig

Kiel/Berlin Beim Wechsel der Fest­netz- oder Handy-Anbie­ters kann die bis­herige Nummer nicht immer mit­genom­men werden.

Verbraucher erkun­digen sich daher am besten beim neuen Anbie­ter, ob er mit dem bis­heri­gen koope­riert, raten Ver­brau­cherschützer.

Der Zeitschrift «Guter Rat» zufolge gestal­tet sich die Mit­nahme der Ruf­num­mer - oft auch «Por­tie­rung» genannt - von einem Anbie­ter zum anderen «häufig äußerst schwie­rig». Das liege oft aber auch am Vor­gehen des Kunden. Daher emp­fiehlt die Zeit­schrift, die Kündigung des bis­heri­gen Anschlus­ses und dabei auch die Por­tie­rung den neuen Anbie­ter erle­digen zu lassen.

Der Haken dabei ist aber, dass der Ver­brau­cher diese Wahl nicht immer hat, berich­tet Thomas Hagen von der Ver­brau­cher­zen­trale Schles­wig-Hol­stein in Kiel: «Es kann sein, dass der neue Anbie­ter sagt, der alte müsse die Por­tie­rung über­neh­men.»

Scherereien vorbeugen kann der Ver­brau­cher auch, indem er auf eine schrift­liche Auf­trags­bestätigung besteht. Am besten dran sei er, wenn der neue Anbie­ter ein Datum nennt, bis zu dem die Ummel­dung erle­digt ist. Tut er das nicht, wird nach Möglich­keit danach gefragt. «Einige Anbie­ter weisen darauf hin, dass sie einen gewis­sen Vorlauf brau­chen - wer zum 1. Novem­ber wech­seln will, muss dann viel­leicht bis zum 15. Sep­tem­ber gekündigt haben», erläutert Thomas Hagen.

Klappt die Ummel­dung mitsamt der Nummer-Mit­nahme nicht inner­halb der genann­ten Frist, hat der Kunde unter Umständen einen Anspruch auf Scha­denser­satz. Darauf, ihn im Ernst­fall auch durch­set­zen zu können, verlässt er sich laut Hagen aber besser nicht: «Das ist eine ganz schwie­rige Kiste.» So sei etwa unter Umständen nur mit großem Aufwand zu ermit­teln, ob der alte oder der neue Anbie­ter für die Verzögerung ver­ant­wort­lich ist. «Und im zweiten Schritt wird es sehr schwer sein, den ent­stan­denen Schaden zu bezif­fern.»

dpa-infocom


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