IVWPixel Zählpixel
kalaydo.de kalaydo.de Jobs Auto kaufen Immobilien Kleinanzeigen Bei kalaydo.de inserieren In der Rhein-Zeitung und ihren Heimatblättern inserieren Zeitungsanzeige aufgeben kalaydo.de
RSS  |  Kontakt
suchen im
Lexikon
RZ-Online-Archiv
Zeitungs-Archiv
Internet
< Schnell-Navigation >
KinoWelt VideoWelt FotoWelt MeineWelt
Gesundheit       » News       » Wellness

Menschen lachen nicht genug über ihre Ängste

Bremen Die Menschen lachen nach Ansicht eines Experten nicht genug über ihre eigenen Sorgen.

«Sie müssen über ihre wirklichen Ängste lachen, um sie zu beseitigen», sagte der Lachforscher Professor Rainer Stollmann von der Universität Bremen.

Das Lachen sei das «natürlichste , wirksamste und älteste Mittel» gegen die Angst. «Problematisch ist, dass das Fernsehen ernsthafte Themen wie die Folgen der Globalisierung oder das Altern vom Lachen fernhält», erklärte Stollmann. «Das Fernsehen schert sich nicht um die Ängste der Menschen, es macht alles, um sie davon abzulenken.»

Auf dem Bildschirm geben Komiker nach Ansicht des Kulturwissenschaftlers meist Fließband-Witze zum Besten, in denen über Obszönes oder Prominente gelacht wird. «Es ist nicht damit getan, dass die Sorgen der Menschen einmal im Kabarett vorkommen», erklärte Stollmann. «Dies muss man im Lebenszusammenhang der Menschen ansprechen und komisch behandeln.»

Viel zu lachen, ist nach Meinung Stollmanns sehr wichtig. Kinder lachen seinen Angaben zufolge im Schnitt etwa 200 Mal am Tag. Erwachsene aber nur 30 Mal. «Sie kontrollieren ihre Gefühle stärker.» Die Art zu lachen sei im Laufe der Jahrhunderte gleichgeblieben. «Wir lachen heute noch körperlich genauso wie der Koch von Alexander dem Großen», ist Stollmann überzeugt. Aber die Anlässe hätten sich komplett verändert. «Witzmoden kommen und gehen.»

dpa-infocom


Sie benötigen Flash Player 9, um den RZ-Video-Player ansehen zu können.
Regioticker
Eventkalender
rz lexikon