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Wahl komplizierter OP-Methode ist kein Behandlungsfehler

Naumburg/Köln (dpa/tmn) - Erleidet ein Patient bei einer Operation einen Schaden, kann er den Arzt nicht allein mit dem Argument haftbar machen, er habe eine zu komplizierte Operationsmethode gewählt.

Denn auch in einem solchen Fall haftet ein Arzt nur, wenn er dabei den fachärztlichen Standard unterschritten und dadurch den Schaden beim Patienten verursacht hat. Das geht aus einem Urteil des Oberlandesgerichts Naumburg (Sachsen-Anhalt) hervor, auf das der Anwalt-Suchservice in Köln hinweist (1 U 66/07).

Die Richter entschieden zugunsten eines Arztes, dessen Patient wegen Gesundheitsschäden nach einer Operation an der Halswirbelsäule auf Schadensersatz geklagt hatte. Der Arzt hatte dem Mann Titanringe anstelle von Bandscheiben eingesetzt. Der Patient konnte nach der OP nur noch an Krücken laufen, hatte Sensibilitätsstörungen an Armen und Beinen und verlor die Potenz. Die komplizierte Methode der Operation sei medizinisch angezeigt gewesen, weil eine konservative Therapie nicht geholfen hatte, so das Gericht. Außerdem habe der Operateur den erforderten Standard eingehalten.

dpa-infocom


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