IVWPixel Zählpixel
kalaydo.de kalaydo.de Jobs Auto kaufen Immobilien Kleinanzeigen Bei kalaydo.de inserieren In der Rhein-Zeitung und ihren Heimatblättern inserieren Zeitungsanzeige aufgeben kalaydo.de
RSS  |  Kontakt
suchen im
Lexikon
RZ-Online-Archiv
Zeitungs-Archiv
Internet
< Schnell-Navigation >
KinoWelt VideoWelt FotoWelt MeineWelt
Sportsline ·  » 

Mainz 05

Borja kommt allmählich in Form

Mainz Der FSV Mainz 05 hat gestern Abend vor 600 Zuschauern am Bruchweg das Testspiel der beiden Zweitligamannschaften gegen den SV Wehen Wiesbaden mit 2:1 (1:1) gewonnen. Wichtigste Erkenntnis: Felix Borja ist fit für 1860 München.

Über den Unterhaltungswert solcher Testspiele unter der Woche für die Zuschauer mag man geteilter Meinung sein. Der FSV Mainz 05 lockte mit freiem Eintritt immerhin 600 Zuschauer an den Bruchweg. Für einen Trainer ist der Wert eines solchen Freundschaftsspiels naturgemäß ungleich höher. Obwohl das über weite Strecken langweilige Gekicke der beiden Zweitligisten auch Jörn Andersen keine großen und neuen Erkenntnisse lieferte, was das tatsächliche Leistungsvermögen seiner Mannschaft angeht.

"Das ist egal", sagte der 05-Coach nach dem 2:1 (1:1) gegen den SV Wehen Wiesbaden. "Elkin Soto, Aristide Bancé und Felix Borja haben über 90 Minuten spielen können, das ist Erkenntnis genug." Während Bancé gestern Abend gegen den Nachbarn von der anderen Rheinseite einen eher schlechten Tag erwischte, wie auch Andersen einräumte, hat Borja seine Chancen auf einen Platz in der Stammformation am Sonntag im Auswärtsspiel beim TSV 1860 München mit Nachdruck vergrößert.

"Felix hat zwei Tore gemacht und war bei allen gefährlichen Szenen dabei", resümierte der Norweger zu frieden. Borja brachte die 05er nach 16 Minuten in Führung. Marco Rose passte von Linksaußen flach in den Strafraum, Soto ließ den Ball durch und Borja hämmerte die Kugel mit links ins kurze Eck. Beim Treffer zum 2:1 in der 52. Minute profitierte der Ecuadorianer von der guten Vorarbeit Mario Vrancics, der den Ball durchs Mittelfeld trieb, genau im richtigen Moment auf Borja spielte, der die Kugel ins lange Eck schlenzte.

Zwei feine Tore. Borja hätte noch eins mehr machen können, als Marco Steil in der 65. Minute einen Steilpass auf Bancé schickte, der das Spielgerät fast akrobatisch aus der Luft fischte, sofort flach vors Tor passte, Borja jedoch aus vollem Lauf, zwei Meter vor dem Tor, nur die Latte traf. Immerhin, der Torjäger meldete sich zurück - zur großen Zufriedenheit seines Trainers.

Auch ein zweiter 05-Profi zeigte bei seinem 60-minütigen Einsatz eine anspruchsvolle Vorstellung. "Marco Rose hat mir gut gefallen", lobte Andersen nachher den Linksverteidiger, der zuletzt beim Regionalligaauftaktspiel der 05-Amateure noch nicht wieder die Form hatte nach langer Verletzungspause. Das sah gestern schon ganz anders aus. "Marco ist einige Male gut von links zum Flanken gekommen", sagte Andersen.

Elkin Soto mit einer nur teilweise zufrieden stellenden Leistung ("er hat oft zu lange den Ball gehalten", kritisierte der 05-Trainer), das war"s dann aber auch schon an positiven Dingen in einer Partie, in in der die 05er immerhin eine Stunde lang eine Mannschaft präsentierten, die laut Andersen, "auch so in der Zweiten Liga spielen könnte".

Doch dafür hatten die 05er mit den Wehenern, die mit deutlich mehr Reservisten und Zweitmannschaftsspielern angereist waren, eindeutig zu viel zu tun. Die Wiesbadener spielten aus einem 4-2-3-1 heraus, mit Sascha Amstätter als ruhigem Dreh- und Angelpunkt, teilweise gut auf - ohne allerdings gefährlich zu werden. Den Spielfluss, den die Mainzer in der Anfangsphase entwickelten, als sie mit schnellem Kombinationsspiel den Ball laufen ließen, unterbanden die Gäste schnell.

Und sie nutzten einen Mainzer Fehler aus. In der 30. Minute verlor Robert Fleßers den Ball im Mittelfeld, Amstätter spielte direkt und flach Mitten in die aufgerückte und ungeordnete Viererkette hinein. Dennis Schmidt musste nur noch durchlaufen, um auszugleichen. Zehn Minuten später eine ähnliche Situation, wieder der Pass von Amstätter auf Schmidt - diesmal neben das Tor.

Ein Scherenschlag von Soto (50.), den SVWW-Torhüter Thomas Richter mit den Fingerspitzen um den Pfosten drehte, eine große Kopfballchance für Gastspieler Ivan Knezovic - das war's. Eines sollte noch angemerkt werden. Die 05er stellten gestern Abend zeitweise ihr Mittelfeldspiel komplett ein. Ähnlich wie die Kollegen, die beim Zweitligaauftakt gegen den 1. FC Kaiserslautern einen 3:0-Vorsprung verspielt hatten. Vielleicht lag es an den vielen Wechseln oder an den ungewohnten Positionsbesetzungen. Auffallend war"s allemal. (Jörg Schneider)

RZO


Sie benötigen Flash Player 9, um den RZ-Video-Player ansehen zu können.
Blog aus Beijing zu den Olympischen Spiele 2008
Blog lesen
Wunsch-Trikot