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DFB-Auswahl startet mit 2:0-Erfolg in Saison

Nürnberg Vize-Europameister Deutschland ist mit dem erhofften Erfolgserlebnis in die neue Saison gestartet - für die anstehende WM-Qualifikation muss dennoch eine Steigerung her.

Ein Elfmeter-Treffer von Bastian Schweinsteiger (59. Minute) und ein Zauber-Tor von Fast-Neuling Marko Marin (77.) bescherte dem Team von Joachim Löw einen 2:0 (0:0)-Erfolg über Belgien, der dem EM-Zweiten den vom Bundestrainer geforderten Schwung für die nächsten Monate geben könnte. 34 200 Besucher in Nürnberg mussten sich jedoch lange gedulden, ehe ihre Mannschaft auf die Siegerstraße gelangte. Und obwohl erstmals seit einem Jahr ein Heimauftritt der DFB-Elf nicht ausverkauft war, brachte das zehnte Benefizspiel dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) eine Vier-Millionen-Einnahme ein, von der 2,5 Millionen Euro an die Egidius-Braun-Stiftung gehen.

«Zum jetzigen Zeitpunkt früh in der Saison hat die Mannschaft versucht, guten Fußball zu spielen», befand Bundestrainer Löw nach der Partie und lobte: «Der Ball ist gut gelaufen, solange die Kraft gereicht hat. Und das Tor zum 2:0 war fantastisch herausgespielt.» Schweinsteiger hatte es «Spaß gemacht mit den jungen Leuten. Und zum Glück ist mein Elfmeter reingegangen», meinte er. Und auch Edeljoker Marin, der nur sieben Minuten nach seiner Einwechslung stach, hatte gut Lachen: «Es war ein großartiges Gefühl. Philipp (Lahm) hat mir den Ball gut aufgelegt. Was dann kam, war einfach großartig.»

52 Tage nach dem 0:1 verlorenen EM-Endspiel gegen Spanien läutete Löw die von ihm angekündigte «neue Periode» ein. Im letzten Test vor der Anfang September mit den Spielen in Liechtenstein und Finnland beginnenden Ausscheidung zur WM 2010 in Südafrika standen nur noch fünf EM-Finalisten in der Startelf. In Abwesenheit der Führungskräfte Michael Ballack und Torsten Frings bemühten sich Thomas Hitzlsperger und Simon Rolfes zwar um kreative Aktionen, doch bei allem Bemühen unterliefen vor allem dem Leverkusener Rolfes zu viele Abspielfehler.

In der Abwehrzentrale kam nach dem Fehlen von Per Mertesacker Stuttgarts Serdar Tasci zu seinem Länderspiel-Debüt. Er erhielt den Vorzug vor EM-Stammspieler Christoph Metzelder von Real Madrid und feierte eine hoffnungsvolle Premiere. Vorn kehrte Löw zum Zwei-Mann- Sturm mit dem Bayern-Duo Miroslav Klose/Lukas Podolski zurück. Und im Tor gefiel nach Jens Lehmanns Rücktritt aus der DFB-Elf der jedoch kaum geprüfte Hannoveraner Robert Enke durch seine ruhige Art.

Die deutsche Mannschaft begann wie von Löw gefordert schwungvoll und hatte durch Piotr Trochowski (2.) eine erste gute Schusschance. Auf den HSV-Profi hatte der Bundestrainer besonderen Druck ausgeübt und ihm quasi eine letzte Bewährungschance eingeräumt. Der Hamburger war denn auch fleißig, agierte aber nicht zielstrebig genug und oft auch zu ungenau. Vor ihm vermochte sich Podolski gut in Szene zu setzen. Bei der besten seiner zwei Chancen in der Anfangsphase klärte Keeper Stijn Stijnen (12.) mit einem Kung-Fu-Tritt gegen «Poldi» und hatte großes Glück, dass diese rüde Aktion nicht geahndet wurde. Vier Minuten später parierte Stijnen glänzend gegen Klose, der wie zuletzt äußerst glücklos blieb. Auch Schweinsteiger (22.) verfehlte das Ziel.

Die Belgier, die sich in den letzten sechs Jahren für keines der drei großen Turniere qualifizieren konnten, machten in der von Daniel van Buyten organisierten Deckung gut dicht, erwiesen sich aber in der Offensive als harmlos. Der von Philipp Lahm nicht energisch gestörte Tom de Sutter (19.) zielte einmal knapp am deutschen Gehäuse vorbei. Und Schlussmann Enke musste vor der Pause nur einmal eingreifen, als er einen Schuss der Ex-Gladbachers Wesley Sonck mühelos hielt (31.).

In Kevin Kuranyi und Mario Gomez brachte Löw nach Wiederanpfiff ein neues Sturmduo in die Begegnung - und sorgte damit für frischen Wind im deutschen Spiel. Nachdem der aufgerückte Lahm (52.) mit einem Fernschuss noch am sehr gut reagierenden Stijnen gescheitert war, fiel nach knapp einer Stunde endlich die erlösende Führung: Nach van Buytens Foul an Gomez schnappte sich der nach Kloses Herausnahme zum Kapitän aufgestiegene Schweinsteiger das Leder und schob den fälligen Strafstoß sicher ein. Es war das 16. Länderspiel-Tor des Münchners.

In den letzten 20 Minuten kam auch noch Marin in seinem zweiten Länderspiel zum Zuge. Und der Jungstar aus Mönchengladbach fügte sich gleich hervorragend ein. Mit einem ebenso coolen wie geschickten Schlenzer vollendete der talentierte Mittelfeldmann einen der schönsten deutschen Angriffe zum 2:0 und sorgte für die Entscheidung. Von Jens Mende und Lars Reinefeld, dpa

dpa-infocom


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