IVWPixel Zählpixel
kalaydo.de kalaydo.de Jobs Auto kaufen Immobilien Kleinanzeigen Bei kalaydo.de inserieren In der Rhein-Zeitung und ihren Heimatblättern inserieren Zeitungsanzeige aufgeben kalaydo.de
RSS  |  Kontakt
suchen im
Lexikon
RZ-Online-Archiv
Zeitungs-Archiv
Internet
< Schnell-Navigation >
KinoWelt VideoWelt FotoWelt MeineWelt
 Das Thema des Tages 

Hintergrund: Flugzeug-Unglücke in Europa seit 1988

Hamburg Das Flug­zeug-Unglück auf dem Madri­der Flug­hafen mit mehr als 100 Tode­sop­fern ist eines der schwers­ten in Europa der ver­gan­genen 20 Jahre. dpa doku­men­tiert die Unglücke mit mehr als 100 Toten seit 1988:

22. August 2006: Ein Flug­zeug vom Typ Tupolew-154 der rus­sischen Gesell­schaft Pulkovo stürzt auf dem Flug von Anapa am Schwar­zen Meer nach St. Peters­burg in einem schwe­ren Gewit­ter über der Ukraine nördlich von Donezk ab. 170 Men­schen kommen ums Leben.

3. Mai 2006: Ein armenisches Pas­sagier­flug­zeug stürzt beim Lan­dean­flug auf den Flug­hafen des südrus­sischen Bade­orts Sotschi ins Schwarze Meer. Alle 113 Insas­sen des Airbus 320 ertrin­ken.

14. August 2005: Ein zypri­sches Char­ter­flug­zeug vom Typ Boeing 737-300 mit 121 Men­schen an Bord stürzt nordöstlich des Flug­hafens von Athen ab. Alle Insas­sen sterben. Offen­bar wegen eines Defek­tes der Kli­maan­lage hatten die Piloten und viele Pas­sagiere das Bewusst­sein ver­loren. Die Maschine flog min­des­tens ein­ein­halb Stunden per Auto­pilot, bis der Treib­stoff ausging.

8. Oktober 2001: Auf dem Mailänder Stadt­flug­hafen Linate prallen eine McDon­nell Douglas MD-87 der skan­dina­vischen SAS und ein deut­sches Pri­vat­flug­zeug vom Typ Cessna Cita­tion II zusam­men. Alle 114 Insas­sen und vier Flug­hafen­ange­stellte kommen ums Leben.

25. Juli 2000: Zwei Minuten nach dem Start vom Pariser Flug­hafen Charles de Gaulle schlägt eine mit 109 Men­schen besetzte Con­corde der Air France mit bren­nen­den Motoren beim nördli­chen Vorort Gonesse auf. Es gibt keine Über­leben­den, an Bord des Über­schall­flug­zeugs sind auch 97 Deut­sche.

29. August 1996: Beim Anflug auf den Flug­hafen von Lon­gyar­byen auf der Insel West­spitz­ber­gen (Nor­wegen) prallt eine Tupolew 154 der rus­sischen Flug­gesell­schaft Wnukowo gegen einen Berg. Alle 141 Men­schen an Bord kommen ums Leben.

21. Novem­ber 1993: Beim Absturz einer ver­alte­ten Jak-42 der maze­doni­schen Flug­gesell­schaft Avio-Impex im Süden des Landes kommen 116 Men­schen ums Leben.

8. Februar 1989: Eine Boeing-707- Chartermaschine der US-Gesell­schaft Inde­pen­dent Air prallt in 528 Meter Höhe gegen einen Berg auf der Azo­ren­insel Santa Maria. Alle 144 Insas­sen sterben, weil der Pilot einen Navi­gati­ons­feh­ler gemacht haben soll.

dpa-infocom