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Ladenhüter: Tokio-Hotel-Bushäuschen nicht verkauft

Loitsche Ein Buswartehäuschen aus Loitsche, dem Heimatort der Kultband Tokio Hotel in Sachsen-Anhalt, hat sich als Ladenhüter entpuppt. Nun soll es - in Einzelteile zersägt - noch einmal zum Kauf angeboten werden.

Die zehntägige Verkaufsfrist bei einer Internet-Auktion war am Mittwochmittag ausgelaufen. Die Seitenwände, Dach und Giebeldreieck des Häuschens, an dem sich Hunderte Fans verewigt haben, standen für insgesamt 14 600 Euro zum Verkauf. «Wir haben's versucht, und es hat nicht hingehauen», sagte Birgit Erdmann, die das Häuschen für die Gemeinde im Bördekreis verkaufen sollte.

Nun sollen die Seitenteile in etwa 35 mal 35 Zentimeter große Stücke zersägt und in rund zehn Tagen mit einem Startgebot von 1,99 Euro versteigert werden. Dach und Giebeldreieck sollen noch einmal komplett angeboten werden, weil dafür das Interesse am größten gewesen sei. Rund 20 000 bis 30 000 Interessierte hätten sich die Offerte angesehen, sagte Erdmann.

Das Wartehäuschen aus dem bei Magdeburg gelegenen Heimatort von Tokio-Hotel-Sänger Bill Kaulitz und seines Bruders Tom war am 1. Mai von Randalierern zerstört worden. Es stand vor dem ehemaligen Wohnhaus der Zwillinge. Zahlreiche Fans hatten sich an dem Häuschen mit Graffiti, Bildern und Texten verewigt.

dpa-infocom