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Toyota-Pilot Timo Glock: «Die Top Ten wären schön»

Valencia Timo Glock hat mit seinem überraschenden zweiten Rang beim Großen Preis von Ungarn für Furore gesorgt.

Er wies vor dem Rennen in Valencia im einem Interview der Deutschen Presse-Agentur (dpa) jedoch darauf hin, dass permanente Podestplätze nicht realistisch seien.

Beim Großen Preis von Europa will der Toyota-Pilot aus Wersau jedoch in der Qualifikation unter die besten zehn kommen und im Rennen auf dem neuen Stadtkurs in Valencia in die Punkte fahren. Als Saisonziel hat sich der 26-Jährige 20 Zähler gesetzt. «Welcher Platz das am Ende ist, ist nicht entscheidend. Aber die Top-Ten wären schön», sagte er.

Haben Sie das Erreichen Ihres sensationellen zweiten Platzes von Ungarn inzwischen richtig realisiert und auch entsprechend gefeiert?

Glock: «Ja, gefeiert habe ich schon und realisiert hab ich es genauso. Vor allem nachdem ich mir das Rennen noch mal in Ruhe im Fernsehen angeschaut habe. Aber wenn Sie darauf abzielen, dass ich zwei Wochen mit einem Grinsen im Gesicht durch die Gegend gelaufen bin und nur gefeiert habe, muss ich Sie leider enttäuschen.»

Ralf Schumacher ist in seinen drei Jahren bei Toyota nie über Rang drei hinausgekommen. Ist es für Sie eine Genugtuung oder Bestätigung Ihrer Qualitäten, dass Sie nur elf Grand Prix benötigt haben, um Ihren hoch bezahlten Vorgänger zu übertreffen?

Glock: «Ich mag diese Vergleiche nicht. Für mich zählt einzig, was wir geschafft haben, und dass wir es als Team geschafft haben.»

Sind weitere Podestplätze, eventuell sogar Ihr und Toyotas erster Formel-1-Sieg, in dieser Saison realistisch und auf welchem Rang möchten Sie in der WM-Wertung landen?

Glock: «Wer vor der Saison auf Podestplätze von Toyota gewettet hätte, wäre wahrscheinlich ausgelacht worden. Jetzt haben wir es schon zweimal geschafft. Alles andere müssen wir abwarten. Ich habe mir persönlich das Ziel gesetzt, dieses Jahr 20 Punkte zu holen. Welcher Platz das am Ende ist, ist nicht entscheidend. Aber die Top- Ten wären schön.»

Was trauen Sie sich beim Großen Preis von Europa am Wochenende in Valencia zu?

Glock: «Das müssen wir sehen. Ich fahre aber bestimmt nicht dorthin und gehe davon aus, dass es ab sofort jedes Wochenende automatisch so läuft, wie in Ungarn. Fakt ist, dass wir am Freitag im freien Training viel arbeiten müssen. Ich bin zuversichtlich, dass ich am Samstag die dritte Qualifikationsrunde schaffe und um die Punkte mitfahre.»

Wie beurteilen Sie die neue Strecke, worauf müssen die Rennfahrer besonders achten?

Glock: «Valencia ist auf jeden Fall ein interessanter Kurs, aber sicher kein typischer Stadtkurs. Es gibt lange Geraden und die Strecke ist relativ breit. Ich habe mir mit PC-Simulationen und den TV-Bildern der Formel 3 ein Bild gemacht. Es ist eher eine normale Rennstrecke, nur eben mitten durch die Stadt.»

Toyotas Technischer Direktor Pascal Vasselon behauptet, das Team sei an BMW-Sauber in den letzten Rennen vorbeigezogen. Sehen Sie Toyota auch als Nummer drei hinter Ferrari und McLaren-Mercedes?

Glock: «Nun, es stimmt, dass wir besonders in den letzten Rennen die Früchte unserer Arbeit einfahren konnten. Wir wollten uns als vierte Kraft etablieren und diesen Platz wollen wir auch in der zweiten Hälfte der Saison verteidigen.»

Jeder Formel-1-Fahrer träumt davon, einmal zu Ferrari oder McLaren- Mercedes wechseln zu können. Für welches Team würden Sie nach Auslauf Ihres Toyota-Vertrags gerne fahren?

Glock: «Über so etwas mache ich mir momentan keine Gedanken. Ich bin aktuell bei Toyota sehr happy. Und wir haben noch viel vor. »

Wegen Ihrer Aussage, 2010 mit Toyota den WM-Titel holen zu wollen, wurden Sie belächelt. Stehen Sie weiterhin zu dieser frech-forschen Vorankündigung?

Glock: «Irgendwo wurde nach Ungarn ja sogar berichtet, ich hätte einem Journalisten eine Wette auf den WM-Titel 2010 angeboten. Da kann ich ja jetzt schlecht einen Rückzieher machen. Aber im Ernst: 2010 ist mein Ziel. Darauf arbeite ich hin und Budapest hat gezeigt, was möglich ist, wenn alles passt.»

Interview: Elmar Dreher, dpa

dpa-infocom


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