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Architektur

Nymphenbad im Dresdner Zwinger wieder offen

Dresden Dresden ist um ein barockes Kleinod reicher. Nach knapp zweijähriger Sanierung ist am Freitag das Nymphenbad im Zwinger wiedereröffnet worden.

Das Wassertheater nach italienischem Vorbild war für 2,6 Millionen Euro renoviert worden.

Insgesamt gibt Sachsen 54 Millionen Euro aus, um den Zwinger als bedeutendstes Denkmal des Barock in Dresden zu sanieren. Bis Ende 2007 waren bereits 37,5 Millionen Euro in diverse Baumaßnahmen geflossen. Nach dem Nymphenbad sind der Mathematisch-Physikalische Salon (12,5 Millionen Euro) und ab 2009 der Wallpavillon an der Reihe.

Das Nymphenbad entstand zwischen 1712 und 1719. Anlass war die Hochzeit des Kurprinzen Friedrich August II. und Maria Josepha von Österreich. Baumeister Matthäus Daniel Pöppelmann hatte sich von Vorbildern aus Italien inspirieren lassen. Das Bad stellt mit seinen Figuren Bezüge zur griechischen Mythologie her. Zur Zeit seiner Entstehung fehlten noch das steinerne Mittelbecken und die Nymphen in den Nischen der östlichen Fassade. Diese bauliche Unvollkommenheit führte zu einer Art Dornröschenschlaf des Bades, aus dem es erst wieder zu Beginn des 20. Jahrhunderts geweckt wurde.

Künftig sollen im Zwinger auch wieder Orangenbäume stehen und damit an die Anfänge des Bauwerkes als Orangerie erinnern. Zudem ist eine Ausstellung zur Geschichte des Zwingers geplant. Das Bauwerk ist neben der Frauenkirche die bekannteste Sehenswürdigkeit von Dresden. Jährlich besuchen etwa zwei Millionen Gäste die Anlage im Stadtzentrum.

dpa-infocom