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Energie

Neuer Atomunfall in Frankreich

Paris Auf dem Gelände der südfranzösischen Urananreicherungsanlage Pierrelatte bei Avignon ist aus einem Leck in einem Abflussrohr uranhaltige Flüssigkeit in das Erdreich gesickert.

Es handele sich um eine kleine Menge, hieß es in der Internetausgabe der Zeitung «Le Figaro», die sich auf eine Mitteilung des Atomkonzerns Areva berief. Das Leck sei bei Reparaturarbeiten am Donnerstag entdeckt worden.

Durch diese Rohre fließen nach Angaben Arevas in unregelmäßigen Abständen radioaktive Flüssigkeiten eines Untersuchungslabors zu einer Kläranlage. Nicht bekannt wurde, wie lange das Leck bereits existiert. Es könnten etwa 250 Gramm uranhaltige Flüssigkeit pro Jahr in die Erde um das Kanalrohr gesickert sein, hieß es. Pierrelatte gehört zum Komplex des Atomkraftwerks Tricastin, wo es in den vergangenen Wochen zu mehreren Zwischenfällen und Pannen gekommen ist.

dpa-infocom