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Gekündigt wegen Kinderlärms - Familie gewinnt

Wup­per­tal Eine Familie mit drei kleinen Kindern hat sich in Wup­per­tal erfolg­reich gegen den Raus­wurf aus ihrer Wohnung gewehrt.

Der Ver­mie­ter hatte der Familie gekündigt, weil deren Kinder trotz Ver­bots­schilds im Gara­gen­hof gespielt hatten.

In erster Instanz hatte das Amtsgericht die Kündigung bestätigt. In der Beru­fung wendete sich das Blatt vor dem Land­gericht zuguns­ten der Familie. Das Spielen auf dem Gara­gen­hof sei keine erheb­liche Ver­let­zung miet­ver­trag­licher Pflich­ten, befand das Gericht und ließ keine Revi­sion zu (Az.: 16 S 25/08).

Eine Kündigung komme erst dann in Betracht, wenn die Nach­barn so stark beeinträchtigt seien, dass eine Miet­min­derung berech­tigt sei. Eine derart unzu­mut­bare Beeinträchti­gung habe aber nicht vor­gele­gen: Ange­sichts der vielen Kinder in der Wohn­anlage und des angren­zen­den Spiel­plat­zes sei der Spiellärm nicht über das übliche Maß hin­aus­gegan­gen und hin­zuneh­men.

Ältere Nachbarn hatten sich über den Lärm des fünfjährigen Sohnes und seiner Freunde beim Spielen beschwert. Der Ver­mie­ter hatte dar­auf­hin eine Räumungs­klage ein­gereicht. Er argu­men­tierte, dass die Familie den Miet­ver­trag ver­letzt habe, weil der Fünfjährige im Gara­gen­hof gespielt habe. Direkt neben dem Gara­gen­hof liegt ein Spiel­platz. Der Hof muss über­quert werden, um den Spiel­platz zu errei­chen.

dpa-infocom


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