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Wiener Wissenschaftler erforschen Panda-Baby-Laute

Wien - Der kleine Fu Long spielt munter mit einem frischen Bambuszweig. Plötzlich stößt der Mini-Panda einen quiekenden Laut aus.

Sofort eilt Mutter Yang Yang zu ihrem Sohn und umarmt ihn zärtlich.

Das Rufen des kleinen Bären im Wiener Tiergarten Schönbrunn beschäftigt nicht nur die Bärenmutter. Seit der sensationellen Geburt am 23. August 2007 wird Fu Long von Wissenschaftlern der Universität Wien «belauscht». Und die ersten Ergebnisse sind bereits überraschend.

«Der Kleine kommuniziert erheblich mehr, als wir erwartet haben», erzählt Harald Bruckner, der die Wiener Pandas schon seit ihrer Ankunft in Schönbrunn 2003 im Auftrag des Zoos wissenschaftlich begleitet hat. «Eigentlich hat das Baby bereits durch laute Schreie als Neugeborenes auf sich aufmerksam gemacht», berichtet auch Angela Stöger-Horwath, die Leiterin des Projekts. Ursprünglich waren sich selbst die Experten nicht sicher, ob Yang Yang nach der Paarung mit ihrem Gefährten Long Hui überhaupt trächtig war. Ende August war dann das laute Quäken des knapp 20 Zentimeter langen und blinden Winzlings aus der Geburtsbox im Panda-Haus nicht mehr zu überhören.

dpa-infocom