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Weitere Tote beim Flugzeugunglück in Madrid

Madrid - Nach dem Flugzeugunglück auf dem Madrider Flughafen haben Rettungsmannschaften in der Nacht zum Donnerstag weitere Tote aus dem Wrack der Unglücksmaschine geborgen.

Die Leichen wurden in eine Halle auf dem Messegelände der spanischen Hauptstadt gebracht und dort aufgebahrt. Bei dem Unglück des Flugzeugs der spanischen Gesellschaft Spanair kamen 153 Menschen ums Leben. 19 Insassen der Maschine vom Typ MD-82 überlebten mit schweren Verletzungen.

In der zum Leichensaal umfunktionierten Messehalle wurde damit begonnen, die Toten zu identifizieren. Nach Angaben des Roten Kreuzes wird die Prozedur der Identifizierung sich noch über mehrere Tage hinziehen. Ein Ende sei nicht absehbar, sagte eine Sprecherin. Viele Leichen sind so verkohlt, dass eine Identifizierung nur mit Hilfe von DNA-Analysen möglich sein wird.

Experten begannen damit, die Ursache der schlimmsten spanischen Luftfahrt-Katastrophe seit 25 Jahren zu ermitteln. Die Spanair-Maschine war unmittelbar nach dem Start zerschellt und in Flammen aufgegangen.

Die spanische Verkehrsministerin Magdalena Alvarez bestätigte, dass an der Unglücksmaschine vor dem Start technische Probleme aufgetaucht seien. Der Pilot habe einen ersten Startversuch abgebrochen. Das Unglück habe sich beim zweiten Versuch ereignet. Die Ministerin sagte aber nicht, worin die technischen Probleme bestanden.

dpa-infocom