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S-Klasse von Mercedes: Wie für den Chef gemacht

München Eine S-Klasse ist Sta­tus­sym­bol und zugleich auto­mobi­ler Maßstab.

Denn das Spit­zen­modell aus dem Hause Mer­cedes ist nicht nur ein Hinweis darauf, dass der Besit­zer beruf­lich und finan­ziell auf der Erfolgs­spur unter­wegs ist.

Daneben steht die S-Klasse traditionell auch für den jewei­ligen Spit­zen­stan­dard im Auto­mobil­bau ihrer Zeit. Doch so hoch die Qualität der Luxus­limou­sinen aus Stutt­gart auch sein mag - perfekt sind selbst sie nicht. Denn in der ADAC-Pan­nen­sta­tis­tik ist die S-Klasse wie die meisten anderen Autos auch mit einigen möglichen Mängeln ver­tre­ten.

Ein Großteil der regis­trier­ten Defekte betrifft frühe Modelle der 1998 eingeführten Modell­gene­ration. So gab es im Baujahr 1999 einige gebro­chene Rie­men­schei­ben an der Kur­bel­welle. Das Jahr 2001 steht für einige defekte Die­sel­moto­ren. Störungen am Motor­mana­gement kamen bei den Ben­zinern 1999 vor, bei den Dieseln ist es der Jahr­gang 2000. Hinzu kommen gele­gent­lich defekte Niveau­regu­lie­run­gen sowie gelöste und ver­lorene Motor­kap­selun­gen im Jahr 1999. Unge­naue und defekte Tan­kan­zei­gen hatten zudem manchen Lie­gen­blei­ber zur Folge.

Zu den noch zeitgemäßen S-Klasse-Model­len zählen Fahr­zeuge ab der 1991 eingeführten Bau­reihe W140. Gerade diese Autos kamen anfangs wegen ihrer schie­ren Größe in Verruf - heute sind sie auf dem Gebraucht­markt rar und gesucht, da viele Fahr­zeuge ins Ausland ver­kauft wurden. Im Herbst 1998 wurde die Bau­reihe W220 eingeführt. Sie erhielt 2002 eine Modell­pflege und wurde 2005 durch die jetzt noch aktu­elle S-Klasse abgelöst. Zu den Vorzügen einer S-Klasse zählen durch­weg hoher Komfort und eine hoch­wer­tige Ver­arbei­tung - zu rechnen ist aber auch mit recht hohen Unter­halts­kos­ten.

Die Leis­tun­gen der Motoren bewegen sich der Fahr­zeug­klasse ent­spre­chend auf hohem Niveau: So geht es bei den Ben­zinern der ab 1998 gebau­ten Gene­ration mit 165 kW/224 PS los, die Spitze bilden Acht- und Zwölfzy­lin­der mit bis zu 368 kW/500 PS. Die­sel­moto­ren standen mit 145 kW/197 PS bis 191 kW/260 PS zur Verfügung.

Die Preise für eine gebrauchte S-Klasse der Bau­reihe W220 begin­nen bei etwa 13 500 Euro - dafür gibt es laut Schwa­cke-Liste einen S 430 aus dem Jahr 1998. Rund 20 500 Euro müssen für einen S 320 aus dem Jahr 2002 ange­legt werden, ein Die­selm­odell S 400 CDI aus dem Jahr 2005 kostet noch knapp 40 000 Euro.

dpa-infocom


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