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Aufbinden und Schneiden: Staudenpflege im Sommer

Bonn Auf­bin­den, Zurückschnei­den, Düngen: Das sind die drei Pflicht­auf­gaben bei der som­mer­lichen Stau­den­pflege.

Wer seinen hohen Astern oder India­ner­nes­seln (Monarda) noch keinen siche­ren Halt gegeben hat, sollte drin­gend zum Bast greifen.

Ebenso sollte dies bei Sonnenhüten (Rud­beckia und Echinacea), Son­nen­augen (Heli­opsis) oder Mädchen­augen (Core­opsis) bald gesche­hen, rät der Zen­tral­ver­band Gar­ten­bau (ZVG) in Bonn. Ansons­ten knickt der nächste Gewit­ter­regen sie um.

Bei Rit­ter­sporn, Gold- und Schafgarbe (Achil­lea-Arten), Stau­den­sal­bei und Kat­zen­minze ist das dagegen kaum noch nötig. Sie haben ihren ersten starken Flor bereits hinter sich. Jetzt geht es ans Zurückschnei­den der verblühten Blumen. Das hat nicht nur opti­sche Gründe. Ohne Rückschnitt würden die Pflan­zen alle Kraft auf die Samen­ent­wick­lung kon­zen­trie­ren. Nur wer das ver­hin­dert, darf sich an einer erneu­ten Blüte im Spätsommer oder Herbst erfreuen.

Bei den Phloxen sollten die weitgehend abgeblühten Dolden sogar fortwährend geschnit­ten werden. Die ersten Samen werden nämlich bereits reif, während die letzten Blüten aufblühen. Säen sie sich aus, gibt es eine kun­ter­bunte Sämlings­mischung. Während die alten Blütenstängel von Rit­ter­sporn, Salvie und Schafgarbe bis zum Boden abge­schnit­ten werden, sind es beim Phlox nur die Dolden selbst. Die zweite Blüte ent­wickelt sich aus den obers­ten Blat­tach­seln.

Allen zurück geschnit­tenen Stauden gibt eine erneute Düngung den nötigen Schub für die zweite Blüte. Aber bitte nicht zu spät düngen. Ab Mitte August ist Schluss mit den Nährstof­fen. Die Pflan­zen brau­chen Zeit, um aus­rei­fen zu können. Kurbelt spätere Düngung das Wachs­tum weiter an, gehen sie mit weichem Gewebe in den Winter und sind dann viel fro­stemp­find­licher.

dpa-infocom


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