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Lange Blütenpracht: Die spät blühende Clematis

Bonn Cle­matis zählen Hobbygärtner meist zu den typi­schen Som­merblühern.

Doch manche der Waldre­ben blühen bis in den späten Herbst hinein, heißt es beim Zen­tral­ver­band Gar­ten­bau (ZVG) in Bonn.

Ihre Blüten sind zwar nicht so groß wie die der Cle­matis-Hybri­den. Das machen sie aber durch Reichblütigkeit mühelos wett. Reiz­voll sind bei­spiels­weise Cle­matis ori­enta­lis und Cle­matis tan­gutica, die in für Waldre­ben ungewöhnli­chem Gelb blühen. Nickende Blüten sind für die meisten ihrer Sorten cha­rak­teris­tisch, genauso wie die hübschen fed­rigen Fruchtstände. Beson­ders aus­dau­ernd blüht die Sorte 'Helios', die von Mai bis Oktober mit Blütenflor erfreut und sich mit ihrem nied­rigen Wuchs auch im Kübel gut macht.

Spielt das Wetter mit, öffnet die bis zu vier­ein­halb Meter hohe 'Bill MacKen­zie' sogar noch im Novem­ber Blüten. Das gilt auch für Cle­matis far­gesioides, die im Juli oder August mit ihrem schnee­weißen Blüten­schaum startet, der kein Ende zu finden scheint. Sie ist unkom­pli­ziert und gesund, braucht aber Platz für ihre langen, geschmei­digen Triebe, die min­des­tens zwei­ein­halb Meter hoch klet­tern - auf­gelei­tet errei­chen sie Höhen von bis zu zehn Metern.

Etwas für Kenner ist Clematis reh­deriana. Zier­liche cre­megelbe Glöckchen schmücken die Pflanze von August bis Novem­ber. Der zarte Schlüssel­blu­men­duft erhöht das Vergnügen. Die weißen Sternblütchen von Cle­matis ter­niflora 'Robusta' warten mit Jas­min­duft auf. Auch für sie ist die Herbstblüte von August bis Oktober typisch.

Empfindlicher als die genann­ten Arten und ihre Sorten geben sich die Cle­matis florida, deren späte Blüten in Form und Haltung an die Cle­matis-Hybri­den erin­nern. Füllung und Zwei­far­big­keit machen Sorten wie 'Alba Plena' und 'Sie­bol­dii' reiz­voll. Den Winter über­ste­hen sie unter einer etwa 15 Zen­time­ter dicken Laub­packung oder - siche­rer noch - im Win­ter­gar­ten.

dpa-infocom


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