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Eingezuckert oder eingelegt: Sommerdüfte bewahren

Bonn Der Sommer riecht würzig wie Cur­rykraut, süß-herb wie Laven­del oder frisch-fruch­tig wie India­ner­nes­seln.

Und wenn man diese Aromen recht­zei­tig einfängt, duftet es auch im Winter noch ein wenig wie in der warmen Jah­res­zeit.

Wie der Zentralverband Gartenbau (ZVG) in Bonn erläutert, sind dafür ver­schie­dene Ver­fah­ren möglich: Ein­legen in Öl oder Essig, Trock­nen, Ein­frie­ren oder gar Ein­zuckern. Die Blätter und Blüten dafür sollten immer morgens geschnit­ten werden, wenn die Pflanze noch frisch, der Tau aber bereits getrock­net ist. Geern­tet werden nur gesunde Blätter und frisch geöffnete Blüten.

Das Ein­legen in Essig und Öl ist einfach. Die sorgfältig gerei­nig­ten Triebe bei­spiels­weise von Basi­likum, Cur­rykraut, Estra­gon oder Ros­marin werden in eine saubere Flasche gefüllt. Ansch­ließend werden sie mit Essig oder Öl über­gos­sen. An einem son­nigen Platz auf­gestellt und täglich kräftig geschüttelt, gehen die Aro­mas­toffe in zwei bis drei Wochen in den Essig und in drei bis sechs Wochen in das Öl über.

Lavendel, Waldmeister, Indianernessel , Oregano und Zitro­nen­ver­bene lassen sich sehr gut trock­nen. Dazu werden die Triebe gebündelt und an einem schat­tigen, luf­tigen und tro­ckenen Platz aufgehängt. Größere Mengen trock­nen auch auf nied­rigs­ter Stufe im Back­ofen gut.

Einfrieren bewahrt das Aroma von Pfef­fer­minze, Zitro­nen­melisse, Estra­gon und anderen. Sie werden am besten por­tions­weise ver­packt, so wie sie später auch ver­wen­det werden sollen. Etwas Mühe macht das Ein­zuckern von Blüten, bei­spiels­weise von Rosen, Veil­chen oder Malven. Ein­gestri­chen mit dem Naturkleb­stoff Gummi ara­bicum aus der Apo­theke, dicht mit feinem Zucker bestreut und an der Luft getrock­net, behal­ten sie ein paar Monate lang Form, Farbe und Aroma.

dpa-infocom


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