pic Zählpixel
kalaydo leftkalaydo logo
RZ-Blog  |  Twitter  Mobil&RSS  |  Kontakt
suchen im
Lexikon
RZ-Online-Archiv
Zeitungs-Archiv
Internet
< Schnell-Navigation >
KinoWelt VideoWelt FotoWelt MeineWelt
Garten & Umwelt     » News     » Gartenwelt     » Umwelt     » Zeit für…

Fahrgemeinschaften schonen die Umwelt

Hamburg Auch bei den gegenwärtigen Rekord­sprit­prei­sen müssen längere Auto­tou­ren inner­halb Deutsch­lands nicht zum teuren Vergnügen werden.

Andere im Auto mit­zuneh­men oder bei anderen mit­zufah­ren, spart Kosten und senkt gleich­zei­tig die CO2-Emis­sio­nen.

Jeder könne mit Hilfe einer Mit­fahr­zen­trale den hohen Sprit­prei­sen Paroli bieten und gleich­zei­tig etwas für die Umwelt tun, sagte Dirk Peter­sen, Umwelt­bera­ter bei der Ver­brau­cher­zen­trale in Hamburg. Je mehr Leute pro Auto mit­fah­ren, desto weniger Autos seien unter­wegs und stoßen CO2 aus. Effi­zienz sei in diesem Zusam­men­hang wichtig: «Zu viele Autos fahren unter­besetzt».

Wer mitfährt, reise zum Teil weit günstiger als mit der Bahn oder mit dem eigenen Auto. Mit­fahr­zen­tra­len gebe es mitt­ler­weile sehr viele - solche mit einer Geschäfts­zen­trale in Städten, aber auch im Inter­net. Die Inter­net-Ange­bote sind laut Peter­sen bil­liger. Dort wird nur die Stre­ckenlänge berech­net, und der Mit­fah­rer muss keine Ver­mitt­lungs­gebühr bezah­len wie bei den orts­gebun­denen Zen­tra­len. Für beide Ange­bots­for­men gelte aber: «Die Fahrer können ihre Betriebs­kos­ten mit einem Auto voller Mit­fah­rer oft rein­holen.»

Bei Web-Angeboten könnten Nutzer aber auch «auf die Nase fallen», so Peter­sen. Manche Fahrer kämen zum Bei­spiel nicht zum ver­ein­bar­ten Zeit­punkt. Grundsätzlich sei das Mit­fah­ren immer ein Risiko: «Sie wissen ja nicht, in was für ein Auto Sie ein­stei­gen.» So könne der Fahrer unsym­pathisch oder ein Raser sein. Klas­sische Mit­fahr­zen­tra­len böten einen Ver­siche­rungs­schutz gegen Auf­preis, Online-Portale nicht unbe­dingt. Gerade die Unge­wiss­heit sei für viele aber ein beson­derer Reiz: Sie schätzten es, neue Leute ken­nen­zuler­nen.

Für die Bahn seien Mit­fahr­gele­gen­hei­ten zwar keine ernst­zuneh­mende Kon­kur­renz, denn Zug­fah­rer könnten immer noch besser planen, meint Peter­sen. Als Zukunfts­modell betrach­tet der Ver­brau­cher­bera­ter das Mit­fah­ren trotz­dem. Vor allem Auto­besit­zern, die oft längere Stre­cken fahren, rät er, sich bei einer Mit­fahr­zen­trale zu regis­trie­ren.

dpa-infocom


Sie benötigen Flash Player 9, um den RZ-Video-Player ansehen zu können.
Regioticker
rz lexikon
Energiesparen