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Bereits eine halbe Stunde zügiges Gehen hält fit

Köln (dpa/tmn) - Wer gern wandert und sich fit halten will, muss nicht bis zum Urlaub in den Alpen warten.

Schon eine halbe Stunde zügiges Gehen pro Tag fördere die Gesund­heit, sagte Prof. Ingo Froböse vom Zentrum für Gesund­heit der Deut­schen Sport­hoch­schule Köln.

Und ein flotter Spaziergang in der Stadt habe ähnliche Vor­teile für die Gesund­heit wie eine Wan­derung. Wichtig sei die Bewe­gung als solche: Männer sollten in 30 Minuten drei Kilo­meter zurücklegen, Frauen die gleiche Strecke in 35 Minuten. Stadt­luft, die mögli­cher­weise mit Abgasen belas­tet ist, ist dem Wis­sen­schaft­ler zufolge dabei relativ unbe­denk­lich. Einer­seits sei die Lunge ein guter Filter. Ande­rer­seits seien die Nach­teile einer Bewe­gungs­faul­heit gegenüber dem zügigen und regelmäßigen Gang «um den Block» deut­lich größer.

An arbeits­freien Tagen sei es sinn­voll, noch längere Distan­zen zu gehen. «Beim Wandern ist die Belas­tungs­situa­tion deut­lich anders als im Alltag», betonte Froböse. Es stärke das Herz-Kreis­lauf-System, weil die Durch­blu­tung ange­regt wird. Das Atem­volu­men nehme zu, und so gelange mehr Sau­erstoff in den Körper. Auch der Knorpel werde gekräftigt und bekomme dadurch eine festere Struk­tur.

Wandern ist darüber hinaus gut für die Figur, weil sich bei längeren Stre­cken der Stoff­wech­sel verändert. Wer nicht gerade pau­sen­los isst, baue seinen Koh­len­hydrate-Vorrat nach etwa einer bis ein­ein­halb Stunden zügigen Gehens ab, erläutert der Sport­wis­sen­schaft­ler. Von diesem Zeit­punkt an würden dann die Fett­reser­ven im Körper ange­grif­fen.

Außerdem könne die Bewe­gung das Denk­vermögen stei­gern. Bei einer Geschwin­dig­keit von vier Kilo­metern pro Stunde werde das Gehirn 30 bis 40 Prozent stärker durch­blu­tet als im Ruhe­zustand - «und das lohnt sich», sagt Froböse. Denn dadurch werde die Neu­bil­dung von Ner­ven­zel­len ange­regt. Nicht zu unterschätzen ist laut Froböse schließlich auch die «emo­tio­nale Kom­ponente»: Die mono­tone Bewe­gung habe etwas Medi­tati­ves.

dpa-infocom


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