Verleger Stephan Hormes: Alles Wissen auf einen Blick
Eine kleine Klappkarte begeistert Deutschland: Bei den Buchhändlern war der "Atlas der wahren Namen" vorübergehend vergriffen, Verleger Stephan Hormes kam mit den Bestellungen nicht nach. Im Interview spricht der Kartograf über eine ungewöhnliche Idee.
Vor etwa drei Jahren fiel mir ein Buch über geografische Namen in die Hände, das auf amüsante Art mit anekdotischen Verweisen geografische Namen in aller Welt beleuchtete. Leider war dieses Buch thematisch aufgebaut, sodass ein Zugriff auf eine konkrete Information sehr umständlich war. Kartografen sind Informations- beziehungsweise Kommunikationswissenschaftler, die ihre Werke so gestalten, dass alle Inhalte einfach auf einen Blick erkennbar sein müssen. So ist die Idee für den Atlas entstanden.
Die längste Zeit habe ich eigentlich dafür aufgewendet, die passende Erscheinungsform zu finden. Alles in allem hat es ungefähr zwei Jahre gedauert.
Da sind zunächst einmal die klassischen Werke zur Orts- und zur Personennamenkunde. Wer sich genauer dafür interessiert, findet im "Atlas der wahren Namen" eine Bibliographie. Außerdem gibt es zahlreiche Internetseiten zum Thema, zum Beispiel enthält Wikipedia zahlreiche Seiten zur Etymologie von Ortsnamen.
Die Fragen stellte Sabine Balleier
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