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Bei Baulärm bis 30 Prozent Mietminderung möglich

Hamburg Wenn Baulärm und ein Gerüst am Haus über längere Zeit die Lebens­qua­lität der Bewoh­ner beeinträchtigen, kann eine Miet­min­derung von 30 Prozent infrage kommen.

Das geht aus einem Urteil des Amts­gerichts Hamburg-Altona hervor, auf das der Mie­ter­ver­ein der Han­sestadt hin­weist (Az.: 317 C 198/07). In dem Fall war das Haus länger als ein Jahr eingerüstet. In diesem Zeit­raum war nach Einschätzung der Richter auch die Loggia nur sehr ein­geschränkt zu nutzen.

Dazu kamen Lärm durch Dämm- , Maurer- und Abbruch­arbei­ten sowie Betonsa­nie­rung und Erd­arbei­ten. Streit bestand zwi­schen Ver­mie­terin und Mieter über die Dauer und Inten­sität der Beeinträchti­gun­gen, erläutert der Mie­ter­ver­ein. Die Richter ent­schie­den, es sei all­gemein bekannt, dass solche Arbei­ten nicht geräuschlos und nicht ohne Schmutz ablau­fen. Daher müsse nicht im Ein­zel­nen geprüft werden.

Das Gericht sah die durch­schnitt­liche Min­derung von 16 Prozent für die betref­fen­den Monate nicht als aus­rei­chend an - das hatte die Ver­mie­terin für ange­mes­sen gehal­ten, heißt es. Viel­mehr sei die von den Mietern vor­genom­mene Min­derung von knapp 30 Prozent nicht zu bean­stan­den. Die Mieter mussten daher nicht nach­zah­len.

dpa-infocom


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