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Aufbinden und umringen - Stützen für Pflanzen

Bonn Die meisten Stauden und Som­mer­blu­men sind von alleine stand­fest.

Bei einigen Pflan­zen müssen Hobbygärtner aber nach­hel­fen. Sie brau­chen eine Stütze, sonst fallen sie aus­ein­ander oder sinken zur Seite.

Um das zu verhindern, werden die Pflan­zen auf­gebun­den. Dabei gibt es aller­dings ver­schie­dene Möglich­kei­ten, ihnen einen siche­ren Halt zu geben. Einige Arten bringen die man­gelnde Stand­fes­tig­keit von Natur aus mit. Pflan­zen, die am Wild­stand­ort Nach­barn haben, die sie stützen, brau­chen nicht unbe­dingt einen sta­bilen Stängel. Beson­ders ehe­malige Wie­sen­pflan­zen wie hohe Aster, Schafgarbe oder Son­nen­blu­men werden oft frei­ste­hend in den Garten gepflanzt und benötigen daher Stand­hilfe.

Aber auch Pflan­zen mit großen und gefüllten Blüten oder über­reich besetz­ten Blütenständen müssen oft zusätzlich gestützt werden. Ihr Gewicht können die Stängel oft kaum tragen. Dann reicht kräftiger Wind oder starker Regen, um Rit­ter­sporn, Dahlien, Gar­ten­chrysan­the­men oder Son­nen­augen zu Boden zu drücken.

Wichtig ist, rechtzeitig an die Stützen zu denken. Haben Wind und Regen sie erstmal zu Boden gedrückt, wachsen die Stängel krumm und werden nicht mehr richtig gerade. Die Blüten ver­schmut­zen und werden oft von Schne­cken ange­fres­sen. Deshalb bekommt die Pflanze ihre sichere Stütze am besten schon vor der Blüte.

Die ein­fachste Lösung ist ein Stab aus Metall, Kunst­stoff oder Holz, der in die Erde gesteckt wird. Ein­zelne Stängel lassen sich sehr gut an ihm fest­bin­den. Im Handel gibt es ver­schie­dene Clips für die rasche, sichere Befes­tigung. Aller­dings sollten mehrere aus­ein­ander­fal­lende Stängel nicht an dem selben Stab fest­gebun­den werden. Selbst wenn die Stängel nur locker zusam­men­gefasst werden, stehen sie nicht mehr natürlich. Sie wirken gequetscht und schie­ben sich oft kreuz und quer durch­ein­ander.

Besser sind mehrere Stäbe, die rund um die Pflanze gesteckt und mit Bind­faden oder Kunst­bast ver­bun­den werden. Noch ele­gan­ter lösen soge­nannte Stau­den­ringe das Problem. An einen mit Kunst­stoff umman­tel­ten Stab werden ein oder mehrere elas­tische Ringe in belie­biger Höhe fest­geklemmt. Sie sind an einer Stelle zu öffnen und lassen sich so bequem um die Pflanze herum legen. Das eine Ende des Ringes besitzt zwei kleine Schlau­fen, um den Ring zu vergrößern oder zu ver­klei­nern.

Wie ein Rad mit vier Spei­chen sitzt bei einem anderen Modell der Hal­tering auf dem Mit­tel­stab. Am besten wächst die Pflanze kurz nach dem Austrieb selbst durch die Felder des Ringes hin­durch. Den Ring mit seinen 30 Zen­time­tern Durch­mes­ser nachträglich über die Pflan­zen zu stülpen, wird zur Gedulds­probe. Wächst die Pflanze, wird er oben auf bis zu 60 Zen­time­ter ver­scho­ben - eine Höhe, die für mit­tel­hohe Pflan­zen aus­reicht.

Pflanzen, die nach vorne kippen oder ein­sei­tig zum Licht wachsen, lassen sich gut mit soge­nann­ten «Mondstützen» auf­recht halten. Eigent­lich müssten sie Halb­mond-Stützen heißen - nach der halb­kreisförmigen Ver­bin­dung zwi­schen den beiden 40 bis 100 Zen­time­ter hohen Stahl­stan­gen, die einfach rechts und links von der Pflanze in den Boden gesteckt werden. Der Halb­kreis hält die vornüber fal­len­den Stängel sicher zurück. Zwei Halb­monde lassen sich auch zum Voll­kreis zusam­men­set­zen.

Für umfang­rei­chere Pflan­zen oder Pflan­zen­grup­pen bieten sich verlänger­bare Steck­sys­teme an. Eines dieser Systeme setzt auf Stäbe und Quer­stan­gen, die sich durch Ver­bin­dungsstücke belie­big verlängern oder durch Kreuzstücke zu qua­dra­tischen oder recht­ecki­gen Formen anein­anderfügen lassen. Ein anderes setzt sich aus 30 bis 100 Zen­time­ter hohen Stahl­ele­men­ten zusam­men, die an ein umge­dreh­tes L erin­nern. Im Winkel des Ls bildet der Stahl­stab eine Öse. An der Spitze des Ls krümmt er sich zu einem Haken nach unten. Der Haken fasst jeweils in die Öse des nächsten Ele­ments. So ent­steht ein belie­big langer «Zaun», der sich jeder Form anpas­sen lässt. Kri­terien für Pflan­zenstützen Damit die Pflanze gut zur Geltung kommt, muss die Stütze unauffällig sein. Farben wie dunkles Grün oder Braun lassen das Hilfs­mit­tel optisch ver­schwin­den. Außerdem muss sich der Halt unkom­pli­ziert mon­tie­ren lassen. Gut geeig­net sind zum Bei­spiel Steck­sys­teme, die je nach Volumen der Pflanze erwei­tert oder verengt werden können. Die Stütze sollte die Pflanze aller­dings nicht über­ragen. Systeme, die «mit­wach­sen» werden dem am ehesten gerecht. Damit die Stütze über mehrere Jahre genutzt werden kann, müssen die Mate­ria­lien wit­terungs­beständig, stabil und wieder ver­wend­bar sein. Von Helga Panten, dpa

dpa-infocom


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