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Ernährung

Reste von Pflanzenschutzmitteln in Bioprodukten

Stuttgart In Bioprodukten aus dem baden-württembergischem Handel sind Rückstände von Pflanzenschutzmitteln nachgewiesen worden.

Dies teilte das Landwirtschaftsministerium am Dienstag (26. August) in Stuttgart mit.

7,5 Prozent der frischen Öko-Erzeugnisse und 6,5 Prozent der verarbeiteten Produkte im Handel ließen eine unzulässige Behandlung oder eine Vermischung mit konventioneller Ware vermuten, so die Behörde. Kartoffeln, Zitrusfrüchte, Stein- und Kernobst seien im «Ökomonitoring-Bericht 2007» besonders auffällig gewesen. Für den Bericht untersuchten die Chemischen und Veterinäruntersuchungsämter in Baden-Württemberg insgesamt 612 Lebensmittel aus ökologischer Erzeugung.

Landwirtschaftsminister Peter Hauk (CDU) forderte eine konsequentere Trennung zwischen Öko-Produkten und konventioneller Ware bei der Verarbeitung sowie eine gründlichere Säuberung der Anlagen. Zwölf Prozent der untersuchten Kartoffeln hätten das Öko-Siegel nicht verdient, da bei ihnen das im konventionellen Landbau häufig zur Lagerung eingesetzte Keimhemmungsmittel Chlorpropham gefunden wurde.

Unbefriedigend ist nach Hauks Angaben auch das Ergebnis bei den Zitrusfrüchten: Die Lebensmittelchemiker beanstandeten 17 Prozent der Proben. Sie wiesen unter anderem Rückstände nach, die auf die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln schließen lassen. Bei Austernpilzen fanden die Kontrolleure Spuren des Wachstumsreglers Chlormequat. Nennenswerte Reste gentechnisch veränderter Lebensmittel wurden dagegen in keinen der untersuchten Soja- oder Maisprodukten entdeckt.

Nennenswerte Reste gentechnisch veränderter Lebensmittel wurden dagegen in keinen der untersuchten Soja- oder Maisprodukten entdeckt. Erfreulich seien auch die Testergebnisse bei Karotten, von denen im Jahr 2006 noch 15 Prozent wegen auffälliger Rückstände beanstandet wurden.

Im Gegensatz zu den vergangenen Jahren schnitten ausländische Produkte diesmal kaum schlechter ab. Die Mehrheit der in Baden-Württemberg vermarkteten Öko-Ware stammt aus Deutschland, gefolgt von den Herkunftsländern Italien und Spanien. Seit 2002 führt Baden-Württemberg als einziges Bundesland das Überwachungsprogramm «Ökomonitoring» durch. Da die Stichproben auf Verdacht ausgewählt werden, liefert der Bericht nach Angaben des Ministeriums allerdings kein repräsentatives Bild. «Das würde alle unseren Kapazitäten sprengen», sagte Hauk.

Infos zu Öko-Kennzeichnungen: www.allesoeko.net

Weitere Infos zum Öko-Monitoring: www.untersuchungsaemter-bw.de

Gütezeichen für Bioprodukte

dpa-infocom


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