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Bildung

Studie: Sachsen hat bestes Bildungssystem

Köln (dpa) - Sachsen schneidet im Bildungsmonitor 2008 des arbeitgebernahen Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) am besten ab.

Danach folgen Baden-Württemberg, Thüringen und Bayern. Schlusslichter sind Brandenburg, Nordrhein-Westfalen und Mecklenburg-Vorpommern.

Die in Köln veröffentlichte Studie vergleicht die Bildungssysteme der 16 Bundesländer anhand von über 100 Kriterien. Dabei geht es um die Frage, was die Bildungssysteme zum wirtschaftlichen Wachstum beitragen können. Die dafür verwendeten Daten stammen zumeist aus dem Jahr 2006.

Niedersachsen, Bremen, Sachsen-Anhalt und das Saarland machten im Vergleich zum Vorjahr die weitesten Sprünge nach vorn. Aber auch aufs Ganze gesehen sind die Bildungssysteme besser geworden. Fortschritte konnten die 16 Bundesländer der Studie zufolge bei der Ausweitung des Fremdsprachen-Unterrichts und bei der internationalen Ausrichtung der Hochschulen erzielen. Zudem seien Schul- und Studienzeiten kürzer geworden.

Die größten Schwächen sind der Studie zufolge: Die Hochschulen bilden zu wenig Ingenieure aus - noch weniger als vor einigen Jahren -, und die Ganztagsbetreuung stagniert in vielen Bundesländern auf niedrigem Niveau. In einigen Bundesländern werden nur zwei Prozent aller Grundschüler und acht Prozent aller Kinder zwischen drei und sechs Jahren ganztägig betreut.

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) kritisierte die rein wirtschaftliche Ausrichtung der Studie. Es sei nicht das alleinige Ziel des Bildungssystems, gute Arbeitskräfte für die Wirtschaft heranzuziehen, teilte der GEW-Landesvorsitzende in Nordrhein-Westfalen, Andreas Meyer-Lauber, mit: «Die Qualität von Schule und Bildung muss auch das Wohl und die persönliche Entwicklung von Kindern und Jugendlichen in den Blick nehmen.»

Informationen zur Studie: www.insm-bildungsmonitor.de

dpa-infocom


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