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K wie Kuaizi - Stäbchen nur nicht für die Suppe

Peking Ob Peking-Ente, wabbeliger Tofu oder kleinste Melonenkerne - Stäbchen sind das Allzweck-Besteck der Chinesen.

Seit 3000 Jahren pflegen sie die Kultur des Essens mit den «Kuaizi», die schon aus Elfenbein, Sandelholz, Porzellan und aus Silber und Gold gefertigt wurden.

Heute finden sich - aus hygienischen Gründen - vielfach Einwegstäbchen aus Holz. An jeder Garküche bekommt man sie, oft muss man sie noch auseinanderbrechen und dabei tunlichst vermeiden, dass sich Splitter bilden.

In wahrlich atemberaubender Geschwindigkeit können die Chinesen mit den Kuaizi essen (das Schriftzeichen setzt sich aus «Bambus», einst Material für Stäbchen, über dem hier lautmalerisch verwendeten Adjektiv «schnell» zusammen). Sie angeln sich damit die Nudeln aus der Suppe, kratzen Muscheln aus oder benutzen die Stäbchen als Pfannenwender und zum Auftischen der Speisen.

Westliche Touristen suchen nicht selten in ihrer Verzweiflung nach Gabel oder Messer. Hilfe kommt dann meist höchstens durch einen Löffel oder eine Gabel. Gar nichts zu suchen auf dem Esstisch der Chinesen hat dagegen das Messer. Das gilt als «barbarisch». Denn Messer gehören ausschließlich in die Küche zum Zubereiten der Speisen.

dpa-infocom


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