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C wie Cha - die Teekultur Chinas

Peking Ein paar Teeblätter in den Becher, heißes Wasser drauf, Deckel zu und ziehen lassen.

Mehrere Aufgüsse sind auch genehm. Was den Europäern ihr Kaffee ist, ist den Chinesen ihr «cha» - der Tee.

Zu allen Mahlzeiten wird Tee gereicht und in allen Fernzügen stehen noch heute Heißwasserboiler, um sich den neuen Aufguss zu holen. Die Legende besagt, dass die Teekultur vor etwa 3000 Jahren vom Kaiser Shen Nong auf einer Reise durch den Süden seines Reiches ihren Ausgang nahm. Als ein Diener seinem Herrn Wasser kochte, wehte ein Blatt in den Topf und verfärbte das Wasser. Der mutige Kaiser wagte einen Schluck vom merkwürdigen Gebräu und befand den Tee für wohlschmeckend.

Stark geprägt wurde die Teekultur in China durch den Buddhismus. Über die Jahrhunderte entstanden zahllose Teehäuser in den Städten des Landes, ein Rückzugsort zunächst für die Elite, später auch für die Massen. Zwar ist unter den jungen Chinesen die aus den USA herübergeschwappte Kaffeekultur immer angesagter - den Tee verdrängen kann sie aber nicht.

Das Wort Tee ist eines der wenigen deutschen Wörter chinesischen Ursprungs. Denn die Westeuropäer führten den Tee auf dem Seeweg über Südchina ein, wo der Tee «de» heißt. Die Russen dagegen übernahmen auf dem Landweg über die Seidenstraße das nordchinesische Wort «cha». Daher trinkt man in Russland «chai».

dpa-infocom


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