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Russische Bliny gibt es mit Lachs und Kaviar

Starn­berg Sie fehlen in Russ­land auf kaum einer Spei­sekarte: Bliny sind all­gegenwärtig.

Die Eier­pfann­kuchen unter­schei­den sich dabei nicht nur durch die Zube­rei­tung von ihren deut­schen «Ver­wand­ten» - auch der Belag ist für west­lichen Geschmack unge­wohnt.

Matjes, Kaviar, Lachs, Dill und saure Sahne werden ver­wen­det. «Das Schöne an Bliny ist, dass man über sie eine Menge über die rus­sische Küche und die Kom­bina­tio­nen der Zutaten lernt», sagt Marion Trutter, Her­aus­gebe­rin des Koch­buches «Culi­naria Russia».

Bliny werden zu zwei Drit­teln aus Buch­wei­zen- und einem Drittel aus Wei­zen­mehl zube­rei­tet. Dadurch schme­cken sie leicht säuerlich. Der größte Unter­schied zu deut­schen Pfan­nen­kuchen ist aber die Hefe. «Sie sorgt dafür, dass die Bliny fluffig werden», erklärt Trutter. In den Teig kommen außerdem Milch und Butter.

Bliny sind für die Russen ein All­tag­ses­sen. Sie sind in Hotels zum Frühstück zu bekom­men, in Cafés als Snack und in Restau­rants zum Nach­tisch - dann aber in einer süßen Vari­ante mit Beeren­mar­melade oder Honig. Auf­wen­diger zube­rei­tete Bliny wurden Trutter zufolge tra­ditio­nell in der «But­ter­woche» geges­sen, der rus­sischen Faschings­zeit vor dem Fasten, wenn es sich die Men­schen noch einmal so richtig gut gehen lassen. «Pri­jat­nowo apetita», heißt es dann.

dpa-infocom