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Börse

Deutscher Aktienmarkt schließt uneinheitlich

Frankfurt/Main - Der deutsche Aktienmarkt hat am Mittwoch uneinheitlich geschlossen. Sorgen um eine Zuspitzung des Kaukasus-Konflikts sowie ein wieder gestiegener Ölpreis haben die Erholung des DAX am Nachmittag gebremst.

Der Leitindex gab 0,31 Prozent auf 6.321,03 Zähler nach, schloss damit aber deutlich über seinem Tagestief von 6252,13 Punkten. Der MDAX stieg dagegen um 0,50 Prozent auf 8.463,29 Punkte. Der TecDAX rückte um 0,86 Prozent auf 817,31 Zähler vor. Nach besser als erwarteten US-Daten hatten die wichtigsten Indizes ihre im frühen Handel erlittenen Abschläge zum Teil wieder kompensieren können.

"Die US-Auftragseingänge am frühen Nachmittag waren sehr gut und haben die Aufholjagd im DAX ausgelöst - daraufhin hat sich dann auch die Wall Street positiv entwickelt und den deutschen Markt mit nach oben gezogen", sagte Aktienhändler Stefan Söllner von der Postbank. Insgesamt pendele der Leitindex aber eher seitwärts zwischen 6.200 und 6.400 Punkten und warte auf einen Ausbruch aus dieser Spanne. "Die Lage derzeit bleibt sehr durchwachsen und ist damit schwierig einzuschätzen", so Söllner.

Vor allem Finanzwerte standen mit Übernahmespekulationen im Fokus. Die Allianz erwägt einem Bericht der "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ; Mittwoch) zufolge den Verkauf ihrer Tochter Dresdner Bank nach China. Unterdessen sind die Verhandlungen über eine Fusion von Commerzbank und Dresdner Bank Kreisen zufolge auf der Zielgeraden. "Ich rechne fest damit, dass an diesem Sonntag entschieden wird", sagte eine mit den seit Monaten laufenden Gesprächen vertraute Person der Deutschen Presse-Agentur dpa in Frankfurt. Commerzbank-Aktien drehten nach den US-Daten ins Plus und gewannen 0,65 Prozent auf 20,08 Euro, Titel des Versicherungsunternehmens büßten 0,94 Prozent auf 109,25 Euro ein.

Deutsche Postbank-Aktien verteuerten sich an der DAX-Spitze um 3,33 Prozent auf 43,39 Euro. "Nachdem es doch einiges Interesse an der Dresdner Bank gibt, setzt sich das Gefühl durch, dass der Übernahmemarkt im Bankensektor vielleicht wieder an Fahrt aufnehmen könnte", sagte ein Börsianer. Sollte dieser Deal bald über die Bühne gehen, werde sich dem nächsten Objekt zugewandt - und das sei die Postbank. "Zudem waren die Titel im Tief knapp unter 40 Euro gefallen - das war der niedrigste Stand seit drei Jahren." Deutsche Post-Titel legten um 0,19 Prozent auf 15,55 Euro zu.

TUI-Titel zählten nach einem Pressebericht über einen möglichen Rückzug der Singapurer Reederei NOL bei Hapag-Lloyd vom Vortag zu den größten Verlierern und fielen um 2,43 Prozent auf 13,25 Euro. In einem Interview mit der "Welt" hatte der Vorstandschef von NOL angedeutet, sich möglicherweise gegen ein Angebot für die TUI-Tochter Hapag-Lloyd zu entscheiden. Überraschend gute Halbjahreszahlen der dänischen Reederei A.P. Moller-Maersk und erhöhte Jahresziele hatten der Aktie am frühen Nachmittag nur kurzzeitig auf die Sprünge geholfen.

Im MDAX schossen Aktien von ProSiebenSat.1 Media an der Indexspitze um 7,13 Prozent auf 6,76 Euro hoch. Goldman Sachs hatte die Einschätzung für ProSieben-Aktien in einer Branchenstudie von "Neutral" auf "Buy" angehoben, das Kursziel aber von 8,50 auf 7,93 Euro gesenkt. Die Bewertung der Titel sei zu niedrig, außerdem biete das Unternehmen einen der besten Ausblicke aller Fernsehsender, schrieben die Analysten.

Titel des Düngemittel-Produzenten K+S legten um 4,20 Prozent auf 82,28 Euro zu. Entscheidend sei der Sprung über den technischen Widerstand bei rund 80 Euro, sagten mehrere Börsianer übereinstimmend. Allerdings stehe auch noch die sehr wahrscheinliche Aufnahme in den DAX im November auf der Agenda.

Stark nachgefragt wurden auch die im SDAX notierten Aktien der GfK. Sie waren mit einem Plus von 4,26 Prozent auf 24,21 Euro der Favorit im Index der kleinen Werte. Das Marktforschungsinstitut hat die Übernahme des britischen Wettbewerbers Taylor Nelson Sofres (TNS) nach monatelangem Tauziehen aufgegeben. Ein Börsianer zeigte sich optimistisch: "Die Titel hatten zuletzt heftig unter einem möglicherweise zu hohen Preis für TNS gelitten."

dpa-infocom


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