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Neues Ampelsystem sorgt für flüssigeren Verkehr

Ingolstadt Ein neuartiges Ampelsystem sorgt künftig in Ingolstadt für flüssigeren Verkehr.

Nach mehr als zwei Jahren für Entwicklung und Aufbau laufe das neue System seit April.

Das sagte Robert Braun von der Technischen Universität München am 27. August in München bei der Vorstellung des Projektes «Travolution». Die Wartezeiten im Stadtverkehr hätten sich in Spitzenzeiten im Vergleich zum bisherigen System um bis zu ein Drittel reduziert. Im Tagesdurchschnitt ging die verlorene Zeit vor roten Ampeln um immerhin gut 20 Prozent zurück. Dies entspreche umgerechnet einer Einsparung von rund 700 000 Litern Kraftstoff oder 1600 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr allein in der oberbayerischen Stadt.

Für die das neue System wurde etwa die Hälfte der Ampelanlagen im Stadtgebiet miteinander vernetzt. Basierend auf verschiedenen Daten wie zum Beispiel der Zahl der registrierten Autos wird nun mittels einer neuen Software die nötige Länge der Grünphasen berechnet, um einen optimalen Verkehrsfluss zu gewährleisten. Neben der TU München waren der Autohersteller Audi, die Stadt Ingolstadt und der Softwarehersteller Gevas an dem von Freistaat Bayern geförderten Projekt beteiligt.

Vorteil des Systems sei, dass die bisherige Infrastruktur weiter genutzt werden könne, sagte Johannes Wegmann vom Amt für Verkehrsmanagement in Ingolstadt. Die Kommunen könnten so bei vergleichsweise geringen Investitionen die vorhandenen Straßen besser nutzen. «Wir können schließlich nicht beliebig neue Straßen bauen.» Die Kosten für das neue System bezifferte er auf auf rund 1,2 Millionen Euro. Der Ausbau sei auf jeden Fall geplant. Einen Fahrplan gebe es derzeit aber noch nicht. Mittlerweile hätten auch andere Städte Interesse an dem System, darunter München, Regensburg, Köln oder Düsseldorf.

dpa-infocom


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