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Die neuen Betten spielen mit Symmetrie

Bad Honnef Sie haben etwas Herr­schaft­liches: Die neuen Betten sollen Mit­tel­punkt im Schlaf­zim­mer sein.

Hohe Kopf­teile und asym­metri­sche Formen machen sie zum Blick­fang - sich verschämt in die Ecke zu fügen, ist nicht ihre Bestim­mung.

Neben schickem Design setzen die Her­stel­ler aber auch auf Komfort und Sicher­heit. Häufig lassen sich die Lie­gewin­kel verändern, LEDs sorgen für dezen­tes Licht. Und wer sich eher nach seiner Wiege aus Kin­der­tagen sehnt, wird eben­falls fündig.

Kopfstützen mit 1,20 Meter Höhe sind bei den neuen Betten keine Sel­ten­heit. «Vor ein paar Jahren haben damit ein paar Her­stel­ler ange­fan­gen, heute manchen es ganz viele», sagt Ursula Geis­mann vom Verband der Deut­schen Möbel­indus­trie (VDM) in Bad Honnef in Nord­rhein-West­falen. «Es wird das ein­ladende Bett gesucht, in dem man sich anleh­nen und anku­scheln kann.» Das heißt jedoch nicht, dass die Betten plüschigen Land­schaf­ten glei­chen. Die hohen Rücken­leh­nen geben ihnen viel­mehr ein Aus­sehen, dass irgendwo zwi­schen impo­sant, erhaben und vornehm liegt.

Ein gutes Beispiel dafür, dass groß nicht gleich klobig heißt, ist «Glove» vom ita­lie­nischen Her­stel­ler Molteni. Das Bett setzt die gleich­namige Serie aus Stühlen, Sessel und Chai­selongue fort. Die leicht geschwun­gene Form der Rücken­lehne und vor allem der sehr schmale, in der Front offene Rahmen geben dem Bett Leich­tig­keit. Anders ist das beim Modell «High Wave». Durch die gerade Struk­tur wirkt es deut­lich mas­siver - was vor allem an der Step­pung, dem breiten Rahmen und der sicht­bar darauf lie­gen­den Matratze liegt. Dafür bietet «High Wave» zusätzli­chen Komfort. In der Rücken­lehne ist ein Klapp­mecha­nis­mus inte­griert: Ein Teil des Pols­ters lässt sich aus­klap­pen und stützt den Rücken beim Lesen.

Auf eine auffällige Step­pung als Desi­gnele­ment setzt auch Treca de Paris aus Frank­reich beim Bett «Colette». Das 1,20 Meter hohe Kopf­teil ist gerad­linig geschnit­ten, wirkt aber durch die Abhef­tun­gen weniger massiv. Licht und Schat­ten sorgen für opti­sche Auf­locke­rung. Und auch bei «Touch me» und «Kiss me» wird die Rücken­lehne zum bestim­men­den Element: Bei «Kiss me» von India Mahdavi besteht sie aus fünf recht­ecki­gen, unter­schied­lich großen und ver­schie­den bezo­genen Modulen - vier von ihnen lassen sich ver­tau­schen und damit dem momen­tanen Geschmack anpas­sen.

«Touch me» setzt dagegen - der Name legt es nahe - auf hap­tisches Erleben: Die zwei ungleich großen Module der Rückenstütze sollen nach Mah­davis Idee mit unter­schied­lichen Mate­ria­lien bezogen werden - mit Glatt- und Wild­leder oder rauem und glänzendem Stoff zum Bei­spiel. Das Bett ist zudem asym­metrisch auf­gebaut - auf einer Seite ragt die Kopfstütze weiter in den Raum.

Das gleiche Design-Element greift e15 auf. Das Unter­neh­men aus Ober­ursel hat das Sofa «Shiraz» wei­ter­ent­wickelt - das Ergeb­nis heißt «Pardis». Wesent­liches Element des Bettes ist die sehr hohe, asym­metri­sche Rücken­lehne. Wem das nicht gefällt, der bekommt das Modell aber auch mit flacher Kopfstütze und sym­metri­schem Aufbau. Das Sofa lässt sich übrigens an das Bett mon­tie­ren. Fast wie eine Kom­bina­tion aus beidem wirkt der Entwurf «Squa­ring» von Giu­seppe Viganò. Das Modell des Mailänder Her­stel­lers Bonaldo ist rundum gepols­tert - der wahl­weise sym­metrisch oder asym­metri­sche Bett­rah­men lädt so zum Hin­set­zen ein.

Mit der Symmetrie spielt auch Ligne Roset aus Frank­reich. Aller­dings steht beim Bett «Patchwork» weniger die Kopfstütze im Mit­tel­punkt. Statt­des­sen ist der gepols­terte Rahmen der Liegefläche asym­metrisch gestal­tet. Ins­gesamt wirkt das Dop­pel­bett sehr kompakt, was an der relativ flachen, dafür aber ungewöhnlich breiten Rücken­lehne liegt. Sie lässt sich auf beiden Bett­sei­ten auf­klap­pen und als Stau­raum nutzen. Außerdem ist in ihr ein indi­rek­tes Licht inte­griert - will nur einer lesen, muss keine störende Lampe ange­knipst werden.

Auch Interlübke setzt auf Licht: Das Bett aus der Serie «nocto» lässt sich mit LED-Lampen samt Bewe­gungs­mel­dern aus­stat­ten. Wer nachts auf Toi­lette möchte, muss weder die Tisch­lampe anschal­ten, noch im Dunkeln umher­tap­pen.

Wer im Schlafzimmer dagegen eher Exo­tisches liebt und endlich mal wieder wie ein Baby schla­fen will, wird bei den Brüdern Michael und Manuel Kloker aus Löffingen in Baden-Württem­berg fündig. Ihr Bett «Private Cloud» hat die Form einer Ellipse. Leichte Bewe­gun­gen mit den Beinen reichen aus, damit sich der Nutzer sanft in den Schlaf wiegen lassen kann. Wem bei der Schau­kelei auf Dauer eher schlecht wird, der kann das Bett mit Hilfe kleiner Fußstützen sta­bili­sie­ren - und zwar in jedem Winkel. Schließlich soll es sogar Men­schen geben, die im Schlaf mit dem Kopf gerne leicht abwärts liegen. Von Carina Frey, dpa

dpa-infocom


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