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Einzeller suchen Gesellschaft: Die GC-Trends

Leipzig Einzeller werden wohl zu den größten Neuheiten der Games Convention gehören.

Electronic Arts (EA) zum Beispiel lässt Besucher auf seinem Stand unter anderem das Spiel «Spore» testen - Ziel ist es, einen selbst geschaffenen Mikro- Organismus zu einem intelligenten Wesen zu entwickeln.

Während hier die Evolution rasant fortschreitet, wird die Branche ansonsten bei der Leitmesse der Spiele-Industrie vom 21. bis 24. August wohl keine großen Fortschritte präsentieren - sondern vor allem die Trends der vergangenen Jahre ein bisschen weiterdrehen.

Eingefleischte Spieler, die «Hardcore Gamer», dürfte das nicht verdrießen. 250 Premieren von Spieltiteln hat die Messe angekündigt, einige werden es den Fans in den Fingern jucken lassen - auch ohne neues Konzept. Besucher können vor allem zahlreiche Fortsetzungen sehen und ausprobieren; etwa den Ego-Shooter «Far Cry 2», das Prügelspiel «Street Fighter IV» oder das Action-Rollenspiel «Diablo III», zudem die Fußball-Simulation «FIFA 09» oder das neue Abenteuer von Lara Croft in «Tomb Raider Underworld».

Immer mehr rücken aber auch die Gelegenheitsspieler - «Casual Gamer» genannt - in den Fokus. Mit Nintendo fehlt ausgerechnet jene Firma, die Spielkonsolen in breiten Schichten populär gemacht hat. Die Japaner wollen auf einer «Roadshow» Zielgruppen erschließen, die in Leipzig nur wenig vertreten sind: Frauen, Familien, ältere Menschen. «Damit wird es für die Messe schwieriger, auch Gelegenheitsspieler anzusprechen», vermutet Carsten Fichtelmann von der Software-Schmiede Daedalic Entertainment. Durch die Hintertür kommt die Spielekonsole Wii dennoch in die Messehallen: über Spiele- Hersteller, die ihre Neuigkeiten vorstellen.

Denn längst haben andere Hersteller «Casual Games» ins Programm genommen - in der Hoffnung, die Wohnzimmer zu erobern. «Fun Park» ist so ein Beispiel, das auf der Messe zu besichtigen sein wird: In dem virtuellen Vergnügungspark soll die ganze Familie Autoscooter fahren oder Ringe werfen können. Warner Bros. bringt das Spiel im Winter heraus - natürlich auch für die Wii. Ein weiterer Trend, der von den USA nach Deutschland schwappen könnte, sind Musikspiele. Möchtegern- Stars dürfen auch in Leipzig bei etlichen Herstellern Kostproben ihres Gesangs-, Gitarren- oder Schlagzeugtalents abgeben.

Wie im Vorjahr reserviert die Messe einen Bereich für Familien. «GC Family ist ein Türöffner für Familien und Pädagogen», beschreibt Messesprecher Torsten Anke das Ziel. Nicht zuletzt mit pädagogisch wertvoller Lernsoftware soll auch Eltern und Lehrern das Spielen schmackhaft gemacht werden. Zudem stehen Medienexperten Rede und Antwort, Studierende der Uni Leipzig bieten Führungen übers Messegelände an.

Bei all dem ist Geduld gefragt. Im vergangenen Jahr gab es gerade am gut besuchten Wochenende Engpässe in den Messehallen und an den Geräten. «Wir erwarten dieses Jahr deutlich mehr Spielstationen im Publikumsbereich», versichert Wolfgang Marzin, Geschäftsführer der Messe Leipzig. Für die Unternehmen sei die Interaktion mit den Kunden schließlich ein «essenzielles Verkaufswerkzeug».

Ablenkung von den Monitoren gibt es auf dem Freigelände hinter den Hallen 2 und 4. Erlebnishungrige können dort mit Quads über eine Sandpiste rasen, sich von einer Turbine in die Luft pusten lassen und an einem Bungee-Seil Trampolin springen. Im «Beach Club» stehen Fußball- und Pokerturniere sowie eine Reihe von Rockkonzerten an.

Ein wichtiger Teil der Messe läuft abseits des Trubels: Gut ein Drittel der Fläche reservieren die Veranstalter für das «Business Center». 12 300 Fachbesucher kamen 2007, dieses Jahr sollen es mehr sein. Hersteller und Entwickler, Händler und Werbeexperten werden über das nahende Weihnachtsgeschäft reden, aber sicher auch über die ungewisse Zukunft der «GC». Auch künftige Trends dürften ein Thema sein. Vielleicht erhalten die Wesen aus «Spore» 2009 ja etwas kreativere Gesellschaft. Von Christof Kerkmann, dpa

dpa-infocom


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