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Handy-Markt kämpft erfolgreich gegen Flaute

Egham Der Handy-Markt ist trotz Gegenwinds durch die schwächelnde Konjunktur auf Kurs für ein deutliches Wachstum in diesem Jahr.

Nach Zahlen des Marktforschungsunternehmens Gartner stieg der weltweite Absatz von Mobiltelefonen im zweiten Quartal im Jahresvergleich um 11,8 Prozent auf 305 Millionen Geräte. Für das gesamte Jahr gehe man weiter von einem Zuwachs von elf Prozent auf 1,28 Milliarden Handys aus, berichtete Gartner am Mittwoch. Angesichts sinkender Preise werde der Umsatz aber voraussichtlich nur um neun Prozent zulegen.

Die Konjunkturentwicklung habe im zweiten Quartal den Absatz von Mobiltelefonen sowohl in entwickelten als auch in Wachstumsmärkten beeinträchtigt, sagte Gartner-Analystin Carolina Milanesi. Vor allem hätten mehr Menschen ihre bisherigen Handys weitergenutzt, anstelle sich als Ersatz neue Geräte anzuschaffen.

Nokia baute laut Gartner die Führung in der Handy-Branche weiter aus und kam auf einen Marktanteil von 39,5 Prozent verglichen mit 36,7 Prozent vor einem Jahr. Auf Rang zwei behauptete sich der koreanische Samsung-Konzern mit einem Marktanteil von 15,2 Prozent nach 13,3 Prozent ein Jahr zuvor. Weiter an Gewicht verlor der US- Hersteller Motorola, der von 14,5 auf nur noch 10,0 Prozent abrutschte. Den Amerikanern sitzt nun der koreanische Wettbewerber LG im Nacken, der den Marktanteil um zwei Prozentpunkte auf 8,8 Prozent ausbauen konnte. Das Gemeinschaftsunternehmen Sony Ericsson schwächelt hingegen - der Marktanteil sank auf 7,5 Prozent von 8,9 Prozent vor einem Jahr.

Die Entwicklung in einzelnen Weltteilen war höchst unterschiedlich. In der Region Asien/Pazifik stieg der Absatz laut Gartner um gut ein Fünftel auf 115 Millionen Geräte, dabei kamen 75 Millionen Mobilfunk-Kunden neu hinzu. In Osteuropa, dem Mittleren Osten und Afrika gab es ein Plus von 18 Prozent auf 56 Millionen verkaufte Mobiltelefone. In Westeuropa schrumpfte der Handy-Absatz im Vergleich zum zweiten Quartal 2007 dagegen um 8,2 Prozent auf 42 Millionen Geräte. Gartner verwies auf eine Marktdurchdringung von inzwischen mehr als 121,5 Prozent - das heißt auf 100 Menschen kommen mehr als 120 Handys. Daher sei für Wachstum das Ersatz-Geschäft entscheidend. In Nordamerika wurden mit 44,1 Millionen Mobiltelefonen knapp 6,6 Prozent mehr verkauft.

dpa-infocom


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