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Berufsstart: Vermögen aufbauen, Zukunft absichern

Hamburg Für viele Berufs­anfänger kommt mit dem ersten Gehalt nicht nur die große Frei­heit.

In den Startlöchern sind sie auch mit vielen Fragen kon­fron­tiert: So ist zum Bei­spiel zu klären, welche Ver­siche­run­gen not­wen­dig sind.

Und auch die ersten Schritte für eine Alters­vor­sorge sollten möglichst früh getan werden. Das muss nicht im Sprint gesche­hen - aber mit Anfang 20 sollte man sich langsam in Gang setzen. Und Stu­den­ten, die häufig erst mehrere Jahre später auf eigenen Beinen stehen, sollten gerade bei der Alters­vor­sorge schnell die ver­pass­ten Jahre auf­holen.

DIE DREI WICHTIGSTEN VERSICHERUNGEN: Am wich­tigs­ten sind die Kran­ken­ver­siche­rung, die Haft­pflicht­ver­siche­rung und der Schutz gegen Berufs­unfähigkeit, rät der Bund der Ver­sicher­ten (BdV)in Hens­tedt-Ulzburg bei Hamburg. Am wich­tigs­ten ist die Kran­ken­ver­siche­rung - ob gesetz­lich oder privat. Die Haft­pflicht­ver­siche­rung schützt vor All­tags­risi­ken, indem sie für Schäden am Eigen­tum anderer haftet.

Die Berufsunfähigkeits-Versicherung hat einen für sich spre­chen­den Namen: Wenn das Ausüben des Berufs durch Krank­heit oder einen Unfall um min­des­tens fünfzig Prozent ver­min­dert ist, zahlt der Ver­siche­rer eine monat­liche Rente. «Eine Berufs­unfähig­keits-Ver­siche­rung ist für junge Leute unver­zicht­bar», sagt BdV-Refe­ren­tin Bianca Boss. «Auch wenn das Leben teuer ist, sollte man daher Geld in diese Ver­siche­rung stecken.»

WARUM GLEICH ZU BEGINN FÜR DAS ALTER VORSORGEN? Es lohnt sich, mit der pri­vaten Alters­vor­sorge möglichst früh anzu­fan­gen. Denn der Zin­ses­zins­effekt lässt das Ein­gezahlte schnel­ler wachsen, je früher man anfängt, erklärt Eber­hard Beer vom unabhängigen Bera­ter­netz­werk «Die Alten Hasen» in Frank­furt/Main, bei dem ehe­malige Bank­kauf­leute vor allem Ältere zu Ver­siche­rungs- und Vor­sor­gefra­gen beraten. Daneben ist er persönlich auch im Bereich Vor­sorge und Ver­siche­rung für die jüngere Gene­ration tätig. Er rät, mit der Vor­sorge schon während der Aus­bil­dung zu begin­nen: «Nutzen Sie alles, bei dem es Zulagen und vermögens­wirk­same Leis­tun­gen vom Arbeit­geber gibt.»

Ist dann der erste sozi­alver­siche­rungs­pflich­tige Job als Arbeit­neh­mer da, sollte man über eine Riester-Rente nach­den­ken. Dann gibt der Staat Geld dazu. Wer einen Min­dest­bei­trag ein­zahlt, erhält pro Jahr 154 Euro Zuschuss.

DISZIPLINIERT SEIN: Ob Urlaub, Auto oder Eigen­tums­woh­nung - für größere Aus­gaben braucht es Vermögen. Am besten fängt man früh an, einen vorher bestimm­ten Betrag regelmäßig zurückzu­legen, rät Andreas Beck vom Insti­tut für Vermögensauf­bau in München: «Nicht nur schauen, was am Ende des Monats übrig bleibt.» Wichtig sei bei allen Anla­geent­schei­dun­gen auch, die Infla­tion zu beden­ken. Im Schnitt werden Konsumgüter teurer, und wer am Ende Gewinn haben will, muss zu Bedin­gun­gen über der jährli­chen Infla­tions­rate anlegen.

Literatur: Georg Döller, Finan­zen unter 35, Campus Verlag, ISBN-13: 978-3-593-38277-7, 9,90 Euro

Bund der Ver­sicher­ten: www.bund­der­ver­sicher­ten.de

Broschüre «Jetzt geht's los - Tipps und Infos für Schul­abgänger» her­unter­laden: www.zukunft-klip­pund­klar.de Von Neela Richter, dpa

dpa-infocom


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